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FC Kirchhundem ist eine Klasse für sich

01.01.2016 | 17:30 Uhr
FC Kirchhundem ist eine Klasse für sich
DerFC Kirchhundem ist wieder GemeindepokalFoto: Meinolf Wagner

Kirchhundem.   Fußball-Bezirksligist FC Kirchhundem war die beste Mannschaft der zwei Turniertage und sicherte sich durch einen 7:1-Sieg über den SV Rahrbachtal verdient den Gemeindepokal und 400 Euro Prämie.

Der ranghöchste Verein der Gemeinde qualifizierte sich nach Titelverteidiger FC Lennestadt als zweite Mannschaft für das Masters am 31. Januar in Finnentrop.

„Wir haben uns nach holprigem Beginn von Spiel zu Spiel gesteigert“, freute sich der Kirchhundemer Trainer Michael Kurzeja.

Der Bezirksligist war eine Klasse für sich. Allein die Einzelspieler wie Venhar Bivolaku, Marco Holterhoff oder Torhüter Marcel Heimes machten den Unterschied.

Aber auch dem Endspielgegner SV Rahrbachtal gebührt ein dickes Lob. Die Truppe von Franz Vetter war auf Grund von Verletzungen stark reduziert und die Mannschaft hat mit einer Energieleistung doch noch das Finale erreicht. „Die Qualität des Turniers lässt zu wünschen. Mit unserem kleinen Kader, der durch die Verletzung von Moritz Färber gegen Albaum/Heinsberg weiter geschwächt wurde, haben wir das Beste ‘rausgeholt“, bilanzierte Franz Vetter und erkannte an: „Mit dem FC Kirchundem hat die beste Mannschaft gewonnen“. Immerhin konnte Spielführer Julian Feldmann noch 300 Euro für die Mannschaft entgegennehmen.

Ausrichter SG Saalhausen/Oberhundem zählte ebenfalls zu den Gewinnern des Turniers. Das Team von Mladen Jovanovic und Carsten Hofmann erreichte das Halbfinale. Hier hatte Der B-Kreisligist einen großen Kampf abgeliefert und unterlagendem A-Ligist SV Rahrbachtal unglücklich nach 3:5 nach Neunmeterschießen.

Zwei Mal 400 Zuschauer in der Hauptschule in Kirchhundem sorgten für einen würdigen Rahmen beim Hallenfußball-Spektakel.

Einen starken Auftritt hatte der Oberhundemer Vorsitzende Michael Heyna vor Turnierbeginn. In seiner Eröffnungsrede wies er noch einmal die Mannschaften und Zuschauer auf die Regeländerungen in der Halle hin.

Halle kocht beim Eröffnungsspiel

Dennoch: Gleich im Eröffnungsspiel zwischen dem SV Rahrbachtal und Titelverteidiger SG Albaum/Heinsberg schlugen die Emotionen hoch und in der Halle kochte es. Es war es eine Begegnung mit wenig Klasse. Viele unnötige Zweikämpfe und Härte störten den Spielfluss. „So eine harte Spielweise von beiden Mannschaften habe ich noch nicht erlebt“, bemerkte Reinhard Tiedemann, Gemeinsportverbandvorsitzender, „und ich kenne die Turniere schon seit 1975“.

Auch gab es noch einmal eine Mahnung an beide Mannschaften. „Wir haben nicht nur den Fairplay-Anstoß, sondern wir sollten uns auch so verhalten“, erinnerte Michael Heyna an diese Maßnahme.

Diese Ansage verfehlte ihre Wirkung nicht. Im gesamten Turnier gab es nur zwei Zeitstrafen am Auftakttag und am zweiten Tag überhaupt keine.

Eine ganz andere Nummer war die Begegnung zwischen dem Fußball-Bezirksligisten FC Kirchhundem und dem C-Ligisten SV Brachthausen. Das Bällchen lief und der fast 48-jährige Brachthauser Spielertrainer Zorislav Jonjic demonstrierte seine Klasse. Zurecht belegten die Brachthausen/Wirmer den dritten Platz nach Neumeterschießen mit 5:4 über die SG Saalhausen/Oberhundem. „Auf jeden Fall hat mit dem FC Kirchhundem die Mannschaft mit den besten Hallenspielern gewonnen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bin ich zufrieden“, sagte Jonjic. Es gab noch 100 Euro für die Schwarz-Gelben. Das Schlusswort gehört dem Oberhundemer Vorsitzenden Michael Heyna: „ Die zwei Tage haben sich auf jeden Fall gelohnt.“

Meinolf Wagner

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2016-01-01 17:30
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