FC Finnentrop lässt nichts anbrennen
12.02.2012 | 20:39 Uhr 2012-02-12T20:39:00+0100
Finnentrop.(op) Erwartungsgemäß gewannen die Westfalenliga-Fußballerinnen des FC Finnentrop das erstmals ausgetragene Hallen-Kreismasters.
Doch der Weg dorthin wurde der Mannschaft von Trainer Christian Burghaus in der Dreifachturnhalle am Finnentroper Schulzentrum nicht leicht gemacht. Im Endspiel hielt der SC Drolshagen sehr ordentlich mit, ging nach zwei Minuten sogar durch Jenny Dobbener in Führung und brachte die Gastgeber für kurze Zeit ins Schwitzen.
Youngster Nina Hahn sorgte aber in der 7. Minute für den Ausgleich und zwei Mal Elena Strautz (beide Tore in der 13. Minute) ließ ihre Mannschaft wieder glücklich aussehen.
Am Ende hatte sich beim 3:1 die bessere Kondition und die präziseren Spielzüge der Finnentroperinnen durchgesetzt. FCF-Trainer Christian Burghaus: „Ein Riesenkompliment an unsere Gegnerinnen: Sie gaben bis zur letzten Minute alles.“
Der veranstaltende FLVW des Kreises Olpe und Ausrichter FC Finnentrop lobten ein spannendes Turnier, das insgesamt fair, bis auf einen Ausrutscher mit einer roten Karte für Finnentrops Mimoza Bujupaj im Halbfinale, ablief.
Nach den Vorrundenspielen qualifizierten sich Rot-Weiß Ostentrop/ Schönholthausen, SC Drolshagen, FC Finnentrop und der SV Ottfingen für die Halbfinalspiele über 1x15 Minuten. Das erste Halbfinalspiel verlor die Überraschungsmannschaft von RWO knapp mit 0:1 gegen den Tabellenersten der Kreisliga, den SC Drolshagen.
Das „Kleine Finale“ wurde im Neun-Meter-Schießen entschieden. Hier wies die Ostentroper Elf von Hermann Pott den SV Ottfingen mit 3:2 auf den vierten Platz. Die Pott-Elf kam, dank einer umsichtigen und erfahrenen Vanessa Opitz und vielen jungen Talenten ohne Niederlage in die Halbfinalrunde.
Im zweiten Halbfinalspiel machte sich der Finnentroper Westfalenligist durch ausgelassene Torchancen das Leben unnötig schwer, setzte sich aber mit 1:0 durch. Elena Strautz schoss 40 Sekunden vor dem Abpfiff das Tor.
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