FC Finnentrop im Westfalenpokal gefordert

Foto: WP
Was wir bereits wissen
Endlich geht es wieder los. Fußball-Westfalenligist FC Finnentrop kann wieder draußen trainieren. Und es wird gleich ernst: Die Elf von Mentor Bujupaj muss am Samstag, 15 Uhr im Westfalenpokal-Viertelfinale beim Bezirksligisten DJK Falkenhorst Herne bestehen.

Finnentrop/Herne..  Den Finnentroperinnen fehlen zwar Spieführerin Diana Bathe, Alexa Becker und Weronika Camen aus beruflichen oder privaten Gründen. Dennoch verfügt der Westfalenligist auch so über genügend Qualität.

Ein Selbstläufer ist das Los nicht. Die DJK hat im Achtelfinale den Regionalligisten Sportfreunde Siegen mit 6:5 (2:2) nach Elfmeterschießen ausgeschaltet.

Die Mannschaft aus Herne gilt als fußballerische „Mogelpackung“. Es steht Bezirksliga drauf, aber es ist vom Niveau her Westfalenliga drin. Diese Liga ist auch für 2016 anvisiert. DJK-Trainer Peter Meller hat die Mannschaft 2013 gegründet , sofort die Kreisliga aufgemischt und ist in die Bezirksliga aufgestiegen.

Dort dominiert sein Team bereits wieder die Liga nach Belieben. In 12 Spielen lautet die Bilanz 95:2-Tore und makellose 36 Punkte. Das Team aus Herne besteht überwiegend aus ehemaligen Erst- und Zweitligaspielerinnen besteht. Star der Meller-Truppe ist Jennifer Balkenhol, die in Duisburg, Essen und Recklinghausen viel Bundesligaerfahrung gesammelt hat.

FCF-Trainer Mentor Bujupaj: „Wir sind gewarnt. Das ist keine normale Bezirksligamannschaft. Aber unser Ziel ist ganz klar das Halbfinale. Denn wer gegen Germania Hauenhorst, dem Spitzenreiter der Westfalenliga, besteht, ist auch im Pott nicht chancenlos.“