Es konnte nur einen geben!

Herzlichen Glückwunsch zur Landesliga-Meisterschaft und zum Westfalenliga-Aufstieg an die Spielvereinigung Olpe!

Und Hut ab. Souveräner als die Truppe von Ottmar Griffel kann man einen Titel kaum gewinnen. Schon vier Spieltage vor Saisonschluss sind alle Zweifel beseitigt. 14 Punkte Vorsprung zu diesem Zeitpunkt sind eine Wucht.

Beim Blick in den Rückspiegel bleibt die Feststellung: Es konnte nur einen geben. 19 Siege aus den bisherigen 24 Spielen, das macht einen grandiosen Schnitt von 2,45 Punkten. Dazu mit 78 Treffern die stärkste Offensive und mit 27 Gegentoren die stabilste Abwehr und die längste Serie ohne Niederlage, nämlich 14 Spiele.

Möglich, dass auch die Torjägerkanone nach Olpe geht. Philipp Bredebach hat noch vier Spiele, sich diese zu holen.

Es war ein Start-Ziel-Sieg. Auch wenn diese Bezeichnung nicht hundertprozentig korrekt ist angesichts des 0:4 zum Start gegen Meschede im August. Und dennoch erlauben wir uns diese Vokabel. Denn sehr schnell wurde der Ausrutscher getilgt. Mit 5:0 in Werdohl und mit 6:0 gegen Dröschede - inzwischen Tabellenzweiter.

Somit kristallisierten sich die Olper innerhalb weniger Tage als der Dominator der Liga heraus.

Sie blieben es auch.

Am Erfolg haben viele ihren Anteil. Der Vorstand, der Trainer, der Betreuerstab. Aber in erster Linie die Mannschaft. Die bestach nicht nur durch ihre sportlichen Leistungen, sondern auch durch ihr faires, sympathisches Auftreten. Auf diese Art eine Meisterschaft zu gewinnen, wiegt doppelt.

Wobei das Attribut „sympathisch-fair“ nicht nur eine subjektive Wahrnehmung ist, sondern auch durch Zahlen belegt wird. Soviel sei verraten: Zurzeit liegen die Olper in beiden Fairnesswertungen, die ausgeschrieben sind, vorn. Weiter so, dann winkt noch ein Titel von hohem Prestige.
Lothar Linke