Es geht nun professioneller zur Sache

Isabel Schneider
Isabel Schneider
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Was wir bereits wissen
Nach zwei Mal Gold und ein Mal Bronze für das Westfalen-Duo Isabel Schneider (Ottfingen) und Teresa Mersmann (Ostbevern) kommt zwangsläufig die Frage auf: Wie geht es weiter? Und: Wer steckt hinter dem Erfolg?

Ottfingen/Leverkusen..  Ein Gespräch mit Trainer Kersten Holthausen sowie der Blick auf die Homepage der Beiden sorgen für ein wenig Hintergrundinformation.

„Wir sehen die derzeitige Entwicklung natürlich sehr positiv“, freut sich Kersten Holthausen über den Aufwärtstrend seiner Schützlinge. „Die Mädels sind mittlerweile sehr ausgeglichen, nachdem sie sich lange Zeit zu sehr unter Druck gesetzt haben. Unsere Kommunikation ist hervorragend. Sie schweben geradezu auf Wolke Sieben, so dass ich sie auch ein wenig erden muss.“

EM-Gewinn als Empfehlung

Gerade die Betreuung vor Ort hat Mersmann/Schneider in der letzten Saison gefehlt. Der neue Coach kam mit der Empfehlung des Europameisterschafts-Gewinns durch die Schwaiger-Sisters nach Leverkusen.

Wie sehr die Professionalität zugelegt hat, zeigen auch weitere Personen, die in Bayer-Diensten sich um andere wichtige Belange kümmern. Diplom-Sportlehrer Lars Knut, u.a. Leichtathletik-Trainer in Leverkusen, ist für den Bereich Athletik zuständig, während Cornelia Kernig als Sportmanagerin Ansprechpartnerin für alle Belange der Vermarktung einschließlich Öffentlichkeitsarbeit ist. „Sie hält uns den Rücken frei, damit wir uns voll auf unseren Sport konzentrieren können“, erklärt das Duo unisono.

Mehrere Optionen

Derzeit konzentrieren sie sich in Gstaad (Schweiz) auf die Qualifikation für das Hauptfeld der SwatchMajorSerious-Serie, gleichrangig mit den Grand-Slam-Turnieren. Allerdings müssen sie auf dem Weg in die Qualifikation erst ihre Dauer-Rivalinnen Bieneck/Großner (VC Olympia Berlin) aus dem Weg räumen. Das Duell der beiden Paare ist in diesem Sommer ausgeglichen: je ein Sieg und eine Niederlage.

Sollte es in Gstaad nicht klappen, haben sie noch Vaduz beim CEV Satellite - auch das ein hochrangiges Turnier. Doch in Gstaad gibt es mehr Ranglistenpunkte. Turnierangebote gibt es genügend. Schon eine Woche später lautet die Alternative: Binz oder Senigallia (Italien). Doch wichtig ist für „Isa&Teresa“: der Trainer ist immer dabei.