Ein Plädoyer fürden Futsal-Ball

Das war also das große Fußball-Finale der Hallensaison, genannt das Masters. Die Besten der Besten ermittelten den Allerbesten – diesmal in Olpe.

Nichts ging mehr in der Sporthalle der Realschule, so dass viele Ball-Freunde aus nah und fern den Titelgewinn des FC Lennestadt nicht live erleben durften. Schade. Pech zudem, dass sie keines der 117 Turniertore sahen.

Was wird kommen? Der DFB hat angekündigt, die Futsal-Regeln weiter zu entwickeln. Einen ersten Einblick haben wir am Samstag in den Jugend-Finals an gleicher Stelle registriert. Fazit: Kleiner Ball, große Wirkung. Folge: Böse Fouls wie bei den Senioren gab es beim Nachwuchs nicht. Stattdessen rückten die technischen Fähigkeiten und flüssige Kombinationen der Kicker noch mehr in den Vordergrund. ,,Es wird wieder Fußball gespielt“, urteilte nicht nur Raimund Nöker, Vorsitzender des Kreisjugend-Ausschusses. 80 Tore in den 15 B-Jugend-Begegnungen erweisen sich zweifellos als ein starkes Argument für den Futsal-Ball. Die Feuertaufe hat die sprungärmere Kugel jedenfalls bestanden. Jetzt sollte sie auch bei den Senioren zum Einsatz kommen.
Werner Leemreize