Die ganze Handball-Familie hilft

Klaus Kraß (links) und die SG Attendorn/Ennest (verstärkt) spielen am 3.März gegen den TuS Ferndorf.
Klaus Kraß (links) und die SG Attendorn/Ennest (verstärkt) spielen am 3.März gegen den TuS Ferndorf.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Klaus Kraß ist zuversichtlich: „Das Ding wird voll.“ Was der Trainer der SG Attendorn/Ennest meint, ist das Handball-Benefizspiel zugunsten seines schwer erkrankten Torwarts Markus Rusch und dessen Familie.

Attendorn..  Am Dienstag, den 3. März ab 20 Uhr tritt der verstärkte Bezirksligist SG Attendorn/Ennest in der Rundturnhalle Attendorn gegen den Drittliga-Spitzenreiter TuS Ferndorf an. Der gesamte Erlös, auch der aus einer Tombola, kommt dem wohltätigen Zweck zugute.

Auf die Idee, zu helfen, ist Klaus Kraß schon vor Wochen gekommen. Wer Kraß kennt, weiß, dass es nach diesem Einfall kein Halten mehr gab. In seiner bekannten, umtriebigen Art setzte er alles in Bewegung, um eine solche Aktion nicht nur möglich, sondern auch zu einem Erfolg zu machen.

Dank an Dirk Stenger

„Ich habe Markus Rusch schon in der Jugend-Kreisauswahl trainiert. Er ist ein Vollblut-Handballer und ein ganz toller Mensch,“ so umschreibt Klaus Kraß seine Motivation. Nicht nur das: Seit Kindesbeinen gehört Rusch zum Handball in der Hansestadt, ist Spieler, Trainer und Schiedsrichter, und das im Verbandskader.

Klaus Kraß sprach Sponsoren an, Handball-Funktionäre, ehemalige und aktuelle Spieler, Schiedsrichter - und den TuS Ferndorf.

Vom Handball-Flaggschiff Südwestfalens kam eine schnelle Zusage. „Dass sich der TuS Ferndorf zur Verfügung stellt, kann man gar nicht hoch genug bewerten,“ sagt Klaus Kraß und hebt dabei den Sportlichen Leiter Dirk Stenger besonders hervor. „Die Unterstützung ist grandios. Da kann man nur ,danke’ sagen.“

Firmen-Teams im Vorspiel

Klaus Kraß’ Engagement blieb nicht unbelohnt. Je mehr er diese Aktion publik machte, umso mehr wuchs die Welle der Hilfsbereitschaft an. Keine Tür, die sich nicht für ihn und seine Idee öffnete. „Es ist einfach toll, wie viele Leute da sind, die das unterstützen,“ zeigte sich der Trainer überwältigt und bringt es auf den Punkt: „Die ganze Handball-Familie hilft.“

Die sowieso, aber auch Sportler und Ehrenamtliche aus anderen Sportarten haben dem bestens vernetzten Klaus Kraß zugesagt, an jenem 3. März in Attendorn zu sein. „Es ist grundsätzlich eine Sache des Sports,“ so sieht es Klaus Kraß, „der besteht nicht nur aus Punkten und Toren, sondern auch aus Mitmenschlichkeit.“

Was um das Spiel herum veranstaltet wird, ist noch nicht hundertprozentig offiziell. Fest steht, dass bereits um 18.45 Uhr der Handball fliegt, wenn ein Team Gedia gegen ein Team Lewa zu einem Vorspiel antritt. Wir berichten noch