Der Sand ruft: Beach-Saison beginnt

Ottfingen/Münster..  Direkt nach China kommt Westfalen. Die Welt ist klein. Und für Isabel Schneider aus Ottfingen hat der Auftakt der deutschen SmartSuperCup-Serie schon eine besondere Bedeutung. Schließlich geht es am Wochenende in Münster auch um Ranglistenpunkte, um Anfang September an der Ostsee wieder bei den nationalen Meisterschaften antreten zu können.

Für Isabel Schneider und Teresa Mersmann (BSV Ostbevern) ein realistisches Ziel. Für die zweite ehemalige SFG-Spielerin Marina Wagner (DSHS SnowTrex Köln) wird dies mit ihrer Partnerin Silke Schrieverhoff schon schwieriger. Sie müssen erst in die Qualifikation, stehen aber in der Liste der Qualifikanten ganz oben. Der Sprung ins Hauptfeld ist für das Kölner Duo aber erneut drin, alles Weitere wäre dann Zugabe. Im Vorjahr klappte es mit Platz 13. Mit dem Saisonauftakt waren vor kurzem in Marl (4. Platz) waren Schrieverhoff/Wagner „nicht komplett zufrieden, aber da ist noch Luft nach oben.“

Weiter verbessert

Schneider/Mersmann waren vor Jahresfrist in Münster im Finale, unterlagen dann aber einem spanischen Elitepaar. „Das Halbfinale ist schon unser Anspruch“, gibt Isabel Schneider eine klare Devise vor. Das erste Turnier der noch jungen Saison in Fuzhou (China) verlief mit Rang 17 mehr als zufriedenstellend. „Es waren echt gute Spiele dabei, wir haben uns weiter verbessert“, sieht die Ottfingerin optimistisch der neuen Sandplatzsaison entgegen.

Auf Rang 3 ist das Westfalen-Paar eingestuft, das allein zeigt schon den hohen Stellenwert. Es könnte Position 4 werden, wenn die niederländischen Europameisterinnen Meppelink/van Iersel über eine Wildcard an den Start gehen. Anders als bei den großen internationalen Turnieren kommt bei den DLV-Veranstaltungen das Doppel-KO-System zur Anwendung: ein „Fehltritt“ ist also erlaubt. Aber wer ins Finale will, denkt nicht daran. „Wer noch oben will, muss auch mit dem Druck umgehen können“, so Isabel Schneider abschließend.