Das Schaulaufen: „Verbandsliga, wir kommen“

Olpe..  „Ende gut, alles gut“ trifft zwar nicht in vollem Umfang zu. Doch wenn auch der Schlussakkord der Volleyball-Landesliga leicht verstimmt war durch das 1:3 (20:25, 25:23, 23:25, 18:25) beim MTV Köln 2, so war dieses Resultat nur noch für die Statistik. Der VC SFG Olpe 2 stand bereits einen Spieltag zuvor als Meister fest.Das nicht gerade meisterliche Schaulaufen der SFG-Damen sollte aber der Freude über den Titel keinen Abbruch tun, befand auch Interims-Betreuerin Steffi Würde: „Es war richtig schön, mal wieder dabei zu sein.“ Sie hatte sich gerade von einer achtzehnmonatigen Auszeit im Volleyballgeschäft zurückgemeldet, nachdem sie ihr zweites Staatsexamen mit Bestnote absolviert hatte.

Betriebsunfall revidiert

Bestnote war es nicht gerade, was die SFG-Mädels in Köln ablieferten. Nach dem Satzausgleich kippte die Partie im dritten Satz zu Gunsten des Vizemeisters. „Da führten wir lange“, so Steffi Würde. Doch als der Satz mit 23:25 noch wegging, „war die Luft raus, die Anspannung weg.“

Immerhin: SFG 2 hat den Betriebsunfall des Verbandsliga-Abstiegs aus dem Vorjahr umgehend revidiert. „Verbandsliga, wir kommen“ heißt es nun also. Doch wie der Kader dann aussehen wird, zeigt sich erst im Spätsommer, wenn die heiße Vorbereitungsphase wieder beginnt. Und alle Verantwortlichen sind sich einig: eine Klasse halten ist leichter als der direkte Wiederaufstieg. Kompliment, SFG-Zwei, aber auch Kompliment Steffi Würde.

Der Kader am letzten Spieltag: Maria Burghaus, Veronika Gossen, Anna Donadell, Alex Kauschke, Natascha Kempf-Dornseifer, Evelyn Soemer, Lea Kühr, Lia Cordes, Annika Seidel, Katharina Fink und Antonia Häner.