Burk und Joest qualifizieren sich für Westdeutsche Meisterschaften

Timo Burk und Marvin Joest
Timo Burk und Marvin Joest
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Was wir bereits wissen
Die Judoka Timo Burk und Marvin Joest vom TV Attendorn haben sich bei den Bezirkseinzelmeisterschaften in Lünen in Ihren Altersklassen für die Westdeutschen Meisterschaften qualifiziert.

Lünen/Attendorn..  In Lünen ging Timo Burk in der U18 bis 73 kg Lünen an den Start. In der Vorrunde hatte Burk wenig Probleme und gewann alle seine Kämpfe. Wie schon bei den Mannschaftskämpfen ging Timo hoch konzentriert zur Sache und gewann recht schnell. Den zweiten Kampf konnte er nach einem Konter und anschließender Haltetechnik schon nach 28 Sekunden gewinnen.

Späterem Sieger im Halbfinale alles abverlangt

Im Halbfinale musste Burk sich allerding dem späteren Sieger aus Witten Annen (1. Bundesliga) geschlagen geben. Doch auch hier bot Timo eine sehr gute Vorstellung und hielt den Kampf lange offen und konnte sich sagen ,das er es dem Sieger von allen am schwersten gemacht hatte.

Im Kampf um Platz drei lief es wieder wie geschmiert. Timo ging schnell durch einen Ushi-Mata (Schenkelwurf) in Führung. Aber er ruhte sich nicht auf seiner Führung aus sondern setzte immer wieder neue Würfe an. So kamen weitere Punkte dazu und durch einen Haltegriff beendete Timo den Kampf wieder vorzeitig. Mit diesem dritten Platz hat er sich für die Westdeutschen Meisterschaften in Herne qualifiziert.

Dann ging Marvin Joest auf die Matte. In der U 21 wurde er auch bis 73 kg eingewogen. Gleich in der ersten Begegnung musste Marvin Joest sein ganzes Können aufweisen. Zunächst ging er durch einen De-ashi-barai (Fußfeger) in Führung. Aber auch sein Gegner kam zu Punkten, so dass in der Mitte des Kampfes Marvin einen hauchdünnen Vorsprung durch einen Yuko hatte.

Szenenapplaus für Joests Glanzstück

Durch Seinen starken Griff und der nötigen Routine, die Marvin Joest schon durch die Bezirksligamannschaft hat, brachte er die Führung sicher nach Hause.

Im zweiten Kampf setzte Marvin Joest ein Glanzstück. Durch einen Utsuri-goshi (Hüftgegenwurf/Konter) beförderte er seinen Gegner krachend auf die Matte und erhielt für den“ schönsten Wurf des Tages“ Szenenapplaus.

Im Halbfinale, gegen einen zukünftigen Mannschaftskammeraden aus Siegen, ging Marvin Joest wieder schnell in Führung. Durch seinen extrem guten Griffkampf lies er auch hier nichts mehr anbrennen und schaukelt den Sieg sicher nach Hause.

Kämpfe kosten Kraft fürs Finale

Das Finale bestritt Marvin Joest auch sehr souverän und ließ wenig Aktionen des Gegners zu.

Doch die anstrengenden Begegnungen des Tages machten sich gegen Ende des Finales bemerkbar. Marvin Joest konnte zum Schluss nicht wie gewohnt agieren und lief gegen Ende der Begegnung in einen Konter.