Attendorn/Ennest setzt auf Teamgeist und die zweite Luft

Fabian Sobbeckm SG Attendorn/Ennest
Fabian Sobbeckm SG Attendorn/Ennest
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Im Mittelpunkt des Handball-Spieltags stehen die Bezirksliga-Handballer der SG Attendorn/Ennest.

Attendorn..  Die Schützlinge von SG-Coach Klaus Kraß, die auf Platz eins stehen, haben den TV Letmathe zu Gast in der Rundturnhalle (Samstag, 17.30 Uhr) .

Bölsing droht Saisonende

Im Hinspiel gewann der Spitzenreiter nach einem Krimi in Letmathe mit 31:30. Wie immer in der Vergangenheit müssen die Platzherren auch in dieser Begegnung personell improvisieren. Christian Bölsing der nach einer schweren Sprungverletzung aus dem Spiel aus Halden-Herbeck ins Krankenhaus gebracht wurde, wird wohl für den Rest der Saison aus fallen. Die SGA-Spieler müssen von Beginn an wach sein und sich auf ihr schnelles Spiel mit Fabian Sobbeck, Lars Müller und Christoph Springob konzentrieren.

Des Weiteren wird der SGA-Trainer maximale Konzentration und Einsatz von seiner Truppe einfordern. Sollten diese Eigenschaften abgerufen werden, müsste ein doppelter Punktgewinn möglich sein.

„Wir werden als Team noch enger zusammenrücken. Vielleicht schaffen wir auch dieses Mal eine Überraschung“, hofft Klaus Kraß.

Kraß hat den TV Letmathe bei der 26:28 gegen die DJK SG Bösperde unter Augenschein nehmen können und er war schwer beeindruckt. In der Tat ist der Tabellensechste, TV Letmathe, hinter seinen Saisonerwartungen zurück geblieben.

Letmathe fehlt Konstanz

Der Blick in Richtung Landesliga als Saisonziel können sich die Iserlohner Vorstädter abschminken. Die fehlende Konstanz ist ihr größtes Problem. Neben überragenden Leistungen folgten peinliche Niederlagen. Trotzdem besticht die Truppe durch mannschaftliche Geschlossenheit. Eckpfeiler sind der frühere Lüdenscheider Steffen Fischer (HR) und Torjäger Christian Budde (HL).

Für Spannung haben die Hansestädter in den letzten Spielen immer gesorgt. So schafften sie im Hit gegen SG Bösperde zum Schluss (29:28) und bei der SG Halden/Herbeck (36:32)-Erfolge für das nötige Selbstvertrauen. Es spricht für die Moral und den Teamgeist der SGA-Mannschaft, dass sie mit der zweiten Luft immer das bessere Ende für sich hatten.