10 bis 14 Stunden Kampf gegen sich selbst

Peter Dornseifer.
Peter Dornseifer.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Er läuft und läuft und läuft. Und das schon seit 2002. Zwanzig Marathonläufe liegen hinter Peter Dornseifer, dazu sieben Mal Ultra.

Olpe..  Ultra-Marathon? Dagegen ist die 42-Kilometer-Distanz fast eine Mittelstrecke. 100 Kilometer in Biel (Schweiz) sowie in Vrchlabi (Tschechien) im Riesengebirge mit 4000 Höhenmetern und schließlich der Rennsteig-Marathon (fünfmal 72,2 Kilometer) in Eisenach.

Das Laufen ist Peter Dornseifer vom Skiclub Olpe wohl zu einseitig geworden. Jetzt schwimmt und radelt er auch schon einige Zeit, genauer seit 2010. Fünf Langdistanzen, also den Ironman, hat er schon absolviert.

Und außer Köln, Frankfurt, Regensburg und Roth hat ihn seine Leidenschaft einmal über den nordamerikanischen Kontinent in die kanadische Provinz British Columbia geführt. Challenge Penticton, mitten in den Rocky Mountains, heißt das dortige Triathlon-Mekka.

Ausgleich im Alltag

Es bedarf einer umfangreichen, sehr langen Vorbereitung, um sich in das Abenteuer über vielleicht zehn bis vierzehn Stunden im Kampf gegen sich selbst zu stürzen. „Triathlon ist ein toller abwechslungsreicher Sport. Das Training ist für mich der Ausgleich im Alltag und das ‚Finishen‘ im Wettkampf ist die Belohnung“, beschreibt der Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensgruppe seine Motivation.

Jetzt denkt Peter Dornseifer um, andere sollen an der Belohnung teilhaben - andere, denen es aus verschiedensten Gründen nicht vergönnt ist, sich körperlich intensiv zu betätigen. „Das Kilometerreißen im Training wird nun noch mehr Spaß machen“, spornt sich Dornseifer an, schließlich will er zusammen mit seinen sieben „Genossen“ pro zurückgelegtem Trainings- und Wettkampf-Kilometer Sponsoren aller finanziellen Größenordnungen anwerben.

Weitere Informationen zu der großen Spendenaktion, für die sich der 33-jährige Familienvater sofort begeistert und dem Initiator Andreas Berndt seine Zusage gegeben hatte, unter www.tri-fuer-3.de. Adressaten der Spenden: Förderverein Josefshaus, Deutscher Kinderhospizverein und Camino Hospizdienst des Caritasverband.