Zwei Medaillen für Siegmund und Wirdemann
13.02.2012 | 18:20 Uhr 2012-02-13T18:20:00+0100
Kleve. Ohne große Überraschungen und größtenteils mit Zufriedenheit endeten die Westdeutschen Tischtennismeisterschaften der Damen und Herren für die Klever Aktiven. Ein Vizetitel sowie eine Bronzemedaille waren die herausstechenden Resultate bei den Wettkämpfen in Oberhausen-Buschhausen.
Zum dritten Platz reichte es im Einzel für Jessica Wirdemann. Die Zweitliga-Spielerin von WRW Kleve, an Position zwei gesetzt, erreichte damit ihr Minimalziel. Im Halbfinale hatte es gegen Dauerkonkurrentin Nadine Sillus vom TuS Uentrop ein 3:4 gegeben. „Natürlich war ich danach enttäuscht, insgesamt kann ich aber zufrieden sein“, sagte Wirdemann.
Dabei war der Finaleinzug für die Abwehrspielerin schon greifbar gewesen. Nach einer 3:2-Satzführung unterliefen Wirdemann aber viele Fehler und Sillus wurde zunehmend stärker. „Ich habe hier schon gemerkt, dass ich wegen des Studiums in den vorigen Wochen das Training etwas einschränken musste“, sagte Wirdemann. Für die Deutschen Meisterschaften am ersten März-Wochenende in Berlin wird sie das Pensum aber wieder erhöhen.
Ob mit Ariane Liedmeier eine weitere WRW-Spielerin bei der DM mitmischen wird, bleibt noch abzuwarten. Nachdem sie am Samstag ihre Gruppe gewonnen hatte, zog sie mit einem 4:0-Sieg in der Zwischenrunde gegen Alla Gorbenko vom Oberligisten TV Gerthe ins Achtelfinale ein. Hier hatte sie auch mit Isabell Güdden, Regionalligaspielerin von der DJK Rheydt, wenig Mühe. Im Viertelfinale traf die 17-Jährige dann auf die topgesetzte Alexandra Scheld, der sie nach einer guten Partie mit 0:4 unterlag.
„Ich habe die Spiele, die ich gewinnen musste, gewonnen. Dass gegen eine Spielerin wie Scheld nicht viel zu holen ist, ist keine Überraschung. Deswegen bin ich mit meinem Abschneiden zufrieden“, sagte Liedmeier. Im Doppel erreichte die WRW-Spielerin ebenfalls das Viertelfinale. Gemeinsam mit Pia Dorißen von der DJK Kleve zeigte das Duo gute Partien, schied dann aber unglücklich gegen Olga Koop und Miriam Jongen aus.
Gegen Favoritin reicht es nicht
Für Liza-Marie Siegmund, die dritte Starterin von WRW, war im Achtelfinale Endstation. Nach zwei Siegen in der Gruppenphase gab es auch in der Zwischenrunde gegen Stephanie Küppers einen klaren 4:1-Sieg, ehe schon im Achtelfinale mit Nina Mittelham vom Zweitligisten DJK Holzbüttgen eine der topgesetzten Spielerinnen wartete. „Die Auslosung war sicherlich unglücklich“, fand Siegmund, die nach 0:3-Rückstand noch auf 2:3 verkürzt hatte. Doch es reichte nicht, um die Favoritin in den Entscheidungssatz zu zwingen. Die Partie ging schließlich mit 4:2 an die Europameisterin der Schülerinnen. Dafür gab es einen Vizetitel im Doppel an der Seite von Yuko Imamura, die im Sommer zu WRW Kleve wechselt. Erst im Finale wurde das Duo von Alexandra Scheld und Nadine Sillus gestoppt.
Für Ismet Erkis und Pia Dorißen von der DJK Kleve kam das Aus im Einzel jeweils in der Vorrunde. Pia Dorißen machte Meike Schnitzler und Siegmund das Leben zwar schwer, unterlag aber in beiden Spielen. Für Erkis gab es den erwarteten Sieg gegen Sandro Pira, aber zwei Niederlagen gegen Daniel Halcour und Jens Berkenkamp.
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