WRW-Herren wollen Spitze verteidigen

Herren-Verbandsliga: Meidericher TTC 47 e.V. – DJK Rhenania Kleve. Nach dem Heimerfolg über den Tabellennachbarn TTV Hamborn 2010 steht für die Herren der Klever Rhenania am fünften Spieltag der Rückrunde eine weitere Begegnung mit einem Duisburger Team an. In der Sporthalle des Max-Planck-Gymnasiums trifft die DJK-Sechs am Samstagabend um 18.30 Uhr auf den Meidericher TTC. In der Schwanenstadt konnte sich der Tabellensiebte gegen den ruhmreichen Duisburger Tischtennisclub, dessen Herrenteam um Hanno Deutz und Richard Fritz in der Spielzeit 1971/1972 deutscher Pokalsieger wurde, mit 9:6 durchsetzen. Einen doppelten Punktgewinn peilt die Mannschaft um Simon Jansen auf im zweiten direkten Vergleich an: Der Klever Mannschaftsführer: „Können wir an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, sollten wir auch beim Meidericher TTC bestehen können. Ich bin zuversichtlich das wir nach dem Heimsieg auch auswärts erstmals punkten werden!“ Nach den zuletzt gezeigten Leistungen der beiden Teams stehen die Chancen der Rhenania auf einen weiteren Erfolg nicht schlecht. Während die DJK-Herren in der Rückrunde gegen die drei Spitzenteams der Liga zu überzeugen wussten, langte es für den Meidericher TTC gegen die TTVg WRW Kleve (2:9), den TuS 08 Rheinberg (1:9) und PSV Oberhausen (1:9) lediglich zu vier Satzgewinnen. Vor dem zweiten Duell mit den Gästen aus der Klever Oberstadt belegt der Meidericher TTC mit 9:21-Zählern lediglich den zehnten Tabellenrang.


DJK Kempener LC - WRW Kleve.
Bei der DJK Kempener LC gastieren die Verbandsligaherren von WRW Kleve heute Abend. Auswärts soll ein Sieg für die Sechs her. „Wir sind wieder einmal favorisiert“, weiß WRW-Akteur Martin Gorczynski. „Allerdings sind wir auch gewarnt, weil wir uns im ersten Duell mit Kempen nur mit 9:6 behaupten konnten.“ Die Klever werden voraussichtlich in Bestbesetzung in die Partie gehen. „Im Prinzip geht es für die Gastgeber nicht mehr um viel“, ordnet Gorczynski die Situation ein. „Den Klassenerhalt haben sie so gut wie sicher, da dürfte kaum noch etwas anbrennen.“ Einen Sieg würden die Gastgeber vermutlich dennoch nicht ablehnen. Die WRW-Sechs führt hingegen weiterhin die Tabelle an. „Diese Position möchten wir natürlich gerne behaupten und wenn wir jetzt noch einen Sieg erspielen, dann sollte uns der Aufstieg langsam wirklich nicht mehr zu nehmen sein.“


Damen-Regionalliga:
Bei der TTF Oranien Frohnhausen gastieren die Regionalligadamen von WRW Kleve 2 am Sonntag. Beim hessischen Gastgeber soll am liebsten ein Sieg her. „Allerdings wird das ein schweres Unterfangen“, glaubt WRW-Mannschaftsführerin Maria Beltermann. Zwar stünde Frohnhausen im Tabellenkeller, doch hätten bisherige Duelle gezeigt, dass Frohnhausen unangenehm zu spielen sei. „In der Hinrunde haben wir 8:4 gewonnen, aber da hatten wir auch Ildiko Imamura bei uns und Frohnhausen hat nur zu dritt gespielt.“ Nun wird Verena Bauer neben Liza-Marie Siegmund an den vorderen Positionen aufschlagen. Beltermann und Pia Dorißen an den Positionen drei und vier. „Wir erwarten also eine offene Partie und hoffen, dass wir zumindest ein Unentschieden mit nach Kleve bringen.“ Besonders schwer wird Miluse Kocova zu schlagen sein, sofern die Spitzenspielerin des TTF denn mitwirkt. Sie hat in der gesamten Saison erst zwei Partien verloren.


Damen-Oberliga:
Einen Sieg fest eingeplant haben unterdessen die Oberligadamen von WRW Kleve 3. Gegen den TTC Grün-Weiß Brauweiler 2 wollen die Damen einen Erfolg erspielen und sich weiter von den Abstiegsrängen distanzieren. „In unserer Liga kann momentan jede Mannschaft jede schlagen, darum wird es auch bei uns eng werden“, glaubt Mannschaftsführerin Petra Jenisch. Mit 8:4 hat die Drittvertretung den ersten Vergleich gewonnen. „Das gibt auf jeden Fall Hoffnung. Wahrscheinlich werden wir außerdem noch etwas stärker besetzt sein als in der Hinrunde, weil wir hier Unterstützung aus der Mädchen-Mannschafts hatten.“

Allerdings hat Ersatzspielerin Mara Lamhardt ihre Aufgabe damals gut gemacht und eine Partie für die Weiß-Rot-Weißen gewonnen. Mit einem Sieg können die Kleverinnen den Klassenerhalt perfekt machen.