WRW gastiert favorisiert bei Rhenania

Foto: Gottfried Evers

Kleve..  Mit einem Doppelspieltag starten am Wochenende die beiden Klever Verbandsligisten in die Rückrunde. Bevor am Sonntagmorgen um 11 Uhr in der Turnhalle der Realschule Kleve, Eingang Triftstraße, das zweite Derby zur Austragung kommt, stehen für beide Teams am Samstagabend (Spielbeginn: 18.30 Uhr) die ersten Begegnungen im neuen Jahr auf dem Spielplan. Während die Klever Rhenania beim Spitzenteam TuS Rheinberg Farbe bekennen muss, spielt Spitzenreiter TTVg WRW Kleve vor heimischen Publikum gegen den Meidericher TTC 47 auf.

Ersatz für Punktesammler

Im gesicherten Mittelfeld landete zum Abschluss der Hinrunde das erste Herrenteam der DJK Rhenania Kleve. Der Ausfall von Neuzugang vom TTC Blau-Weiß Datteln Manuel Marschall, der sich einen Bandscheibenvorfall zuzog und ein Saisonauftakt mit vier Niederlagen in Folge ließen das Saisonziel Aufstieg in die neue NRW-Liga bereits frühzeitig in weite Ferne rücken. Nach 10:4-Zählern und Tabellenrang sechs ereilte die DJK-Sechs zum Abschluss der Hinrunde die nächste Hiobsbotschaft. Neben Manuel Marschall (SC Union Lüdinghausen) muss die Rhenania in der zweiten Serie auch ihren eifrigsten Punktesammler ersetzen. Tuan Luong Doc (13:2-Siege) wechselte studienbedingt in die Domstadt zum 1. TTC Köln. Für den Vietnamesen wird im dritten Paarkreuz in der Rückrunde Routinier Jens Westerbeck punktuell zum Einsatz kommen.

Kaum etwas zu holen sein dürfte es für die ansonsten unverändert im Spitzenpaarkreuz mit Jacek Koziarski und Pawel Stopinski sowie Johannes Kirchner, Mannschaftsführer Simon Jansen und Andre Gramser aufspielende DJK-Sechs gegen die beiden Spitzenteams TuS 08 Rheinberg und TTVg WRW Kleve. Abteilungsleiter Marc Dorißen: „Die ersten zwei Spiele werden sehr schwierig. Gegen die Nummer eins und zwei der Tabelle sind wir klar in der Außenseiterrolle. Das Spiel in Rheinberg war in der Hinrunde sehr deutlich. Wir werden versuchen, auswärts so gut es geht dagegen zu halten. Im Derby, wo wir den Heimvorteil auf unserer Seite haben, sind die Chancen auf den ersten Punktgewinn im neuen Jahr durchaus höher. Wir wollen schauen, was nach oben noch möglich ist und werden als Verfolger versuchen, Punkte gut zu machen!“

Keine guten Erinnerungen hat die Klever Rhenania an das Hinspiel gegen den Rheinberg. Gegen den TuS um Nikolai Solakov, der in der vergangenen Spielzeit im Spitzenpaarkreuz eine 33:7 Bilanz erzielte, unterlag der letztjährige Oberligist vor heimischen Publikum mit 3:9. Die deutliche Niederlage gegen den Tabellenzweiten zeichnete sich bereits in den Doppeln ab, wo mit Stopinski/Luong Duc, Kirchner/Koziarski und S. Jansen/Gramser allen DJK-Paarungen nur die Gratulation blieb. Zum Zuge kamen im ersten Heimspiel lediglich für Pawel Stopinski (3:1 Dietze), Andre Gramser (3:1 Gutschek) und Tuan Luong Duc (3:0 Büssen). Bleibt abzuwarten, wie der bisherige Ligaprimus die Auswärtspleite in Oberhausen verkraftet hat. Ohne Kapitän Ermin Besic, für den Neuzugang Frank Waschipki (SV Millingen) zum Einsatz kam, unterlag Rheinberg beim PSV mit 6:9.

Ein besseres Resultat schwebt das erste Herrenteam der Klever Rhenania auch im Lokalkampf am Sonntagmorgen (Spielbeginn: 11 Uhr) an. Den ersten Lokalkampf in der Sebus-Halle am Mittelweg verlor die Rhenania gegen die favorisierte WRW-Sechs mit 4:9. Stopinski/Blume (3:2 Borkowski/Gorczynski), Koziarski/Kirchner (3:2 Kittenberger/Görtz), Simon Jansen (3:1 Honefeld) und Johannes Kirchner (3:0 Görtz) konnten die umkämpfte Begegnung bis zum 4:3 offen halten, ehe sechs W!RW-Siegein Folge die Entscheidung zugunsten des Spitzenreiters brachten.

Zwei Partien zum Rückrundenauftakt

Von der Spitzenposition aus starten die Herren von Weiß-Rot-Weiß (WRW) Kleve in der Verbandsliga in die Rückrunde. Zum Rückrundenauftakt stehen gleich zwei Partien an. Während es am Samstag gegen den Meidericher TTC 47 an heimischen Tischen um die ersten Punkte der Rückrunde geht, gastieren die WRW-Herren am Sonntag bei der DJK Rhenania Kleve. „Wir wollen zwei Siege verbuchen“, betont Martin Gorczynski. „Das ist unser Ziel, wenngleich wir wissen, dass es besonders gegen Meiderich nicht einfach wird.“ Gegen den TTC kamen die Klever in der Hinrunde nicht über ein Unentschieden hinaus. Beim 8:8 fehlte allerdings auch Bastian Beyerinck, der jetzt dabei sein wird.

Den 9:4-Sieg gegen DJK Kleve wollen die WRW-Herren am liebsten wiederholen. „Hier haben wir im ersten Vergleich eine solide Leistung gezeigt und hoffen, dass uns diese wieder gelingt.“ Mit wenigen Siegen zu Beginn der Rückrunde könnten die Schwanenstädter den Aufstieg früh perfekt machen. „Das wäre wichtig, um für die nächste Saison zu planen“, so Gorczynski.