WRW-Damen: Gegen ATSV punkten

Kleve..  Ihr bereits zweites Spiel der Rückrunde bestreiten die Zweitliga-Damen von Weiß-Rot-Weiß (WRW) Kleve am kommenden Sonntag. Gegen den ATSV Saarbrücken steht dabei um 14 Uhr die nächste Heimpartie an.

„Wir hoffen darauf, dass am Sonntag alles besser läuft als letzte Woche und dass wir punkten“, gibt Vereinsvorsitzende Sabine Bötcher die Richtung voraus. Nach dem verpatzten Rückrundenauftakt gegen den TTK Anröchte soll nun ein Erfolg gefeiert werden. Das Team aus Saarbrücken rangiert derzeit auf Platz fünf und damit einen Rang vor den WRW-Damen.

Yuko Imamura kann ihr Team am Sonntag nicht mehr unterstützen. Sie ist dann schon wieder in Japan und setzt ihre Zeit im Ausland nach dem Abitur fort. „Sie war nur für die Weihnachtszeit in der Heimat und konnte darum gegen Anröchte aufschlagen“, gibt Bötcher Auskunft. Im März ist Imamura wieder in Deutschland. Dann will sie sich für ein Jura-Studium bewerben. „Köln und Bochum fasse ich derzeit ins Auge“, sagt die 19-Jährige.

So werden Ildiko Imamura, Jelena Muetstege und Judith Hanselka die Positionen zwei bis vier im Klever Team belegen. Ob Aya Umemura spielt oder doch Annie Yang ihr erstes Spiel der Rückrunde bestreitet, das soll kurzfristig entschieden werden. Der ATSV kann ebenfalls aus einem größeren Kader schöpfen.

So stehen neben Theresa Adams (3:10-Bilanz), Anna Rossikhina (8:5), Mariana Stoian (11:2), Tessy Gonderinger (3:2) und Ann-Kathrin Herges (2:7) zur Verfügung. „Wir rechnen damit, dass Saarbrücken in Bestbesetzung nach Kleve reist“, tippt Bötcher.

Nach der Hinrunde hat sich die Aufstellung des ASTV verändert. Neue Spitzenspielerin ist nun Rossikhina vor Stoian, Adams, Gonderinger und Herges. Es wird also zu anderen Duellen kommen als noch beim 6:1-Erfolg der Kleverinnen in der Hinrunde.

Damen-Regionalliga

Gegen den TTC Grün-Weiß Fritzdorf eröffnen die Regionalliga-Damen von WRW Kleve 2 am Samstagabend die Saison. An heimischen Tischen werden sich die Schwanenstädterinnen auf viel Gegenwehr einstellen müssen. „Fritzdorf steht zwar im Tabellenkeller, das liegt aber daran, dass Margit Freiberg-Nolten viel verletzt war“, erklärt WRW-Mannschaftsführerin Maria Beltermann. Eigentlich Punktegarantin im oberen Paarkreuz schlug Freiberg-Nolten lediglich in fünf Partien auf und kam nur auf eine 4:9-Bilanz. „In der Hinrunde haben wir zwar gegen Fritzdorf gewonnen, da lief es aber auch super für uns.“ Den Sieg wiederholen wollen die Kleverinnen mit Liza-Marie Siegmund, Verena Bauer, Pia Dorißen und Beltermann. Gespannt darf man sein, in welcher Aufstellung die Damen aus Fritzdorf anreisen. Sollte mit Gabriele Jansen, Freiberg-Nolten, Sandra Hänel und Kerstin Rossbruch die stärkste Vier an den Niederrhein reisen, wird das Duell kein einfach zu gewinnendes.

Damen-Oberliga

Ebenfalls an heimischen Tischen schlagen die Oberligadamen von WRW Kleve 3 auf, die den DJK SF 08 Rheydt in Empfang nehmen. Rheydt gehört zu den Aufstiegskandidaten und führt die Tabelle derzeit an.

Nach einer über den Erwartungen verlaufenen Hinrunde wollen die Kleverinnen den Klassenerhalt zwar so früh wie möglich perfekt machen, gegen Rheydt hängen die Trauben aber trotzdem hoch. Maike Aatz, Petra Jenisch, Marion Klußmann und Claudia Wilms werden voraussichtlich die Klever Vier bilden. Rheydt könnte mit Laura Peil (17:4-Bilanz), Lisa Thieme (8:6), Oxana und Alla Gorbenko (12:3 und 10:6) oder aber Alexandra Krampe (6:1) aufschlagen.