Wiedersehen mit einer Bekannten
24.01.2012 | 17:07 Uhr 2012-01-24T17:07:00+0100
Ildiko Imamura trainiert die Zweitliga-Damen von Weiß-Rot-Weiß Kleve ab der kommenden Saison und bringt ihre Tochter Yuko als Spielerin mit.
Schon kurz nach Beginn der Rückrunde können die Tischtennis-Damen von Weiß-Rot-Weiß Kleve die ersten Neuzugänge verzeichnen. Der Zweitligist hat die Winterpause genutzt, um erste Verhandlungen zu führen – und hat dabei gleich doppelt zugeschlagen. „Wir freuen uns, Yuko und Ildiko Imamura ab dem Sommer bei uns begrüßen zu können“, verkündet die WRW-Vorsitzende Sabine Bötcher, „mit Yuko haben wir die für uns perfekte Spielerin gefunden. Zudem wird auch ihre Mutter Ildiko zur Zweitligamannschaft gehören.“
Jugendnationalspielerin sorgt für Aufsehen
Die Imamuras sind keine Unbekannten in Klever Tischtenniskreisen. Ildiko Imamura hat bis 1995 zum Bundesligakader von WRW Kleve gehört, bis ihre Tochter Yuko geboren wurde. Die 16-Jährige schlägt in der aktuellen Saison noch in der 2. Bundesliga für den TuS Uentrop auf. Dort habe die Jugendnationalspielerin laut Bötcher für Aufsehen gesorgt: „Sie war die beste Spielerin im unteren Paarkreuz, schlägt in der Rückrunde nun an Position zwei auf.“
In Kleve ist man vom Potenzial der Angriffsspielerin überzeugt und bietet ihr daher einen festen Platz im oberen Paarkreuz an, den sie in Uentrop nicht hätte haben können. Imamura trainiert täglich, absolviert zudem Lehrgänge beim Deutschen Tischtennisbund und sammelt internatonale Erfahrung. Zuletzt nahm sie an der U-18-Weltmeisterschaft teil. „Wir waren auch schon vor diesen herausragenden Leistungen überzeugt von Yuko und waren auch in den Jahren zuvor schon an ihr interessiert. Nun passt es für beide Seiten“, freut sich der Klever Vorstand.
Auch Yuko Imamura selbst freut sich auf ihre Zukunft in Kleve: „Der Verein bietet mir viele Möglichkeiten. Ich hatte einfach von Anfang an das Gefühl, dass man mich hier sehr gerne in die Mannschaft integrieren und mich fördern möchte. Außerdem hat es meiner Mutter als Spielerin bei WRW auch immer sehr gut gefallen.“
Zur Not greift die Trainerin selbst zum Schläger
Ein Wiedersehen mit Ildiko Imamura wird es für die Klever hingegen eher abseits des Tisches geben. Sie wird als Trainerin und Betreuerin der Mannschaft fungieren. „Allerdings“, so Bötcher weiter, „haben wir mit Ildiko einen Joker in der Hinterhand. Sie ist nach wie vor stark genug, um im unteren Paarkreuz zu punkten. Sollte eine Spielerin ausfallen, wird sie spielen.“
Auch Ilka Böhning hat schon verkündet, dem Verein die Treue zu halten. „Ilka wird wahrscheinlich neben Yuko im oberen Paarkreuz aufschlagen“, erklärt Bötcher, „an welcher Position genau, das steht noch nicht fest. Wir freuen uns sehr, dass sie dem Verein und den Zuschauern weiterhin erhalten bleibt.“
Wie die anderen Positionen besetzt werden, ist noch nicht ganz gewiss. Bötcher: „Wir sprechen derzeit mit unseren jetzigen Spielerinnen und sind optimistisch, schon im Februar den Kader für die kommende Saison stehen zu haben.“
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