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Wiedersehen endet mit Remis

12.02.2010 | 22:06 Uhr

Kleve. Der VfR Warbeyen und Viktoria Goch trennen sich auf Klever Kunstrasen 1:1. Konstantin Nagel und Yüksel Kilic erzielen die Tore.

Eine Spielzeit trainierte Thomas von Kuczkowski den VfR Warbeyen und schaffte mit den Schwarz-Weißen den Aufstieg in die Landesliga. Ein Mitglied der Meistertruppe von 2008 war auch Joris Ernst. Mittlerweile gibt dieser die Kommandos am Duvenpoll, von Kuczkowski hat das Sagen beim Niederrheinligisten Viktoria Goch.

Am Freitag kam es auf Klever Kunstrasen zu einem Wiedersehen. Das Treffen der alten Weggefärten endete mit einem 1:1, nachdem Warbeyen mit einer Führung in die Kabine gegangen war. Dabei wollte von Kuczkowski die Partie unbedingt ohne Gegentor überstehen. Doch diesen Plan warf die Truppe aus Warbeyen bereits nach einer Viertelstunde über den Haufen: Marc Kersjes tankte sich auf der rechten Seite durch, bediente Konstantin Nagel, und der drückte den Ball über die Linie.

Galsters Schuss ist zu harmlos

Die Gocher präsentierten sich im ersten Durchgang erschreckend schwach: VfR-Torwart Andre Heckens blieb nahezu beschäftigungslos, nur bei Stefan Galsters harmlosen Schuss musste er eingreifen (17.). Auf der Gegenseite verfehlte Sven Kleuskens das Tor nur knapp (32.).

Nach der Pause steigerten sich die Schwarz-Roten deutlich: Jens Schulz ließ eine hundertprozentige Chance zunächst ungenutzt. Nach Sebastian Schulte-Kellinghaus' präziser Flanke köpfte der Routinier den Ball freistehend an die Latte (53.). In der 67. Minute fiel dann der Ausgleich: Ein VfR-Abwehrmann spielte einen leichtsinnigen Querpass im Strafraum – und damit Yüksel Kilic in die Karten. Der Gocher ließ mit seinem platzierten Schuss Heckens keine Chance. Gordon Weniger hatte bei einem Freistoß von der Strafraumkante die Viktoria-Führung auf dem Fuß, der Ball flog allerdings weit am anvisierten Ziel vorbei (72.). Warbeyen suchte immer seltener das Heil in der Flucht, doch das Remis rettete der Landesligist über die Zeit.

Ernst bescheinigte seinem Team später „eine vor allem in der Defensive gute Leistung.” Sein ehemaliger Coach hob die Leistungssteigerung seiner Schützlinge hervor, vermisste aber die Zielstrebigkeit.

Björn Mende, Denis de Haas

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