Weberstädter rehabilitieren sich mit einem glatten 3:0-Sieg

Die Rot-Schwarzen aus dem Hubert-Houben_Stadion gaben gestern Nachmittag klar den Ton an. Rechts im Bild: Gochs Mittelfeldspieler Tim Janz.
Die Rot-Schwarzen aus dem Hubert-Houben_Stadion gaben gestern Nachmittag klar den Ton an. Rechts im Bild: Gochs Mittelfeldspieler Tim Janz.
Foto: Stade, Klaus-Dieter (kds)

Goch..  Die Gocher Viktoria hat die Pflichtaufgabe daheim gegen den Tabellenletzten GSV Moers erledigt. Die Weberstädter rehabilitierten sich mit dem 3:0-Sieg für das schwache 0:2 im Derby beim SV Straelen. Zweifel am Klassenerhalt sind eher nur noch rechnerischer Natur. Allenfalls der Relegationsplatz könnte theoretisch noch drohen. Da aber die Konkurrenz aus Amern und Straelen nicht gewinnen konnte, ist die Ausgangslage der Gocher komfortabel. „Letztlich haben wir heute unsere Pflicht erfüllt. Jetzt brauchen wir noch einen Punkt in Viersen nächste Woche“, bilanzierte Viktoria-Coach Manfred Tebeck nach der Partie.

Im Vorfeld des Spiels hatte er personelle Änderungen angekündigt. Gleich sechs neue Gesichter tauchten im Vergleich zur Vorwoche in der Startelf auf. Auch die drei zukünftigen Klever Kristof Prause, Levon Kurikciyan und Jan-Philip Maaßen rotierten zunächst mal auf die Bank. Der Wille war den Gochern sofort anzumerken, Doch zunächst blieben die Zuspiele in die Mitte aber zu ungenau. Dann rückte das Sportliche aber vorerst in den Hintergrund. Unglücksrabe Rene Valenta verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung. Laut erster Diagnose zog er sich einen Außenbandriss im Knie zu. Die Signale des anrauschenden Krankenwagens waren noch nicht verhallt, da gab eswieder Positives zu registrieren. Eine Hereingabe von Björn Gatermann fand zwar nicht den eigenen Mann, aber GSV-Abwehrspieler Patrick Wafo, dem bedrängt von Xhevahir Hasaj ein Eigentor unterlief (22.). Für das beruhigende 2:0 musste ein Elfmeter nach Foul am aufgerückten Sascha Tenbruck herhalten. Björn Gatermann vollstreckte vom Punkt (35.).

Nach dem Wechsel boten beide Teams den Zuschauern nicht gerade einen Augenschmaus. Moers mühte sich, die Viktoria beschränkte sich auf das Verwalten der Führung. Ein Schuss von Faycal Lechgar war aber einzige Torchance (47.) der Moerser.

Sieben Minuten später zeigte sich Schiedsrichter Ahmet Eker gnädig. Mit einem langen Ball hatte Moers die schlecht gestaffelte Gocher Abwehr ausgehebelt. Gegen den durchgebrochenen Gazija nahm der ansonsten beschäftigungslose Sascha Horsmann außerhalb des Strafraums die Hände zur Hilfe, kam aber mit der Gelben Karte davon (54.). Ansonsten blieb Moers jedoch offensiv blass und kassierte in der 83. Minute den endgültigen Knockout. Bei einem der wenigen Gocher Konter setzte Kevin Kitzig den Ball an die Latte, Levon Kurikciyan staubte zum 3:0-Endstand ab.

Viktoria: Horsmann – Valenta (17. Prause), Tassenaar, Peters, Tenbruck, Janz, Ernesti, Gatermann, Sura, Hasaj (58. Kitzig), Geurtz (65.Kurikciyan). Nächstes Spiel: 1. FC Viersen – Viktoria Goch (Sonntag, 31. Mai, 15 Uhr).