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Vor Veert hat Sonntag keine Angst

10.12.2009 | 19:30 Uhr

Kreis Kleve. Der Trainer von Viktoria Goch 2 lässt gegen den Südkreis-Klub auf Sieg spielen. Die drei Punkte sollen auf der anschließenden Weihnachtsfeier der Schwarz-Roten für gute Stimmung sorgen.

Viktoria Goch 2 - SV Veert: Erst am Samstagvormittag entscheidet sich, ob Viktoria Goch 2 angesichts der schlechten Platzverhältnisse überhaupt sein Heimspiel austragen kann. Sollte gegen den SV Veert tatsächlich gespielt werden, will Viktoria-Trainer Guido Sonntag, wie er sagt, „auf Sieg spielen. Vor Veert haben wir jedenfalls keine Angst”. Die vermeintliche Bestbesetzung soll für drei Punkte und für gute Stimmung sorgen. Im Anschluss nämlich steigt bei den Schwarz-Roten die Weihnachtsfeier.

TSV Weeze - Viktoria Winnekendonk: Dem Tabellenzweiten SV Hö./Nie. 2 rang der TSV Weeze am Mittwoch ein Remis ab. Morgen wollen die Blau-Gelben einen weiteren Aufstiegskandidaten ärgern. Wilfried Steeger weiß, wo seine Truppe gegen Viktoria Winnekendonk im Vergleich zum Hinspiel den Hebel ansetzen muss. „Die flinken Stürmer haben wir gar nicht in den Griff bekommen”, sagt der TSV-Trainer. „Mit einem Punkt wäre ich deshalb hochzufrieden.”

Uedemer SV - TuS Kranenburg: Selbstzufriedenheit hat sich beim Uedemer SV nach dem fast schon sensationellen 6:2 gegen Winnekendonk nicht eingestellt. Allein die weiter angespannte Personalsituation gibt dazu auch keinen Anlass. „Natürlich müssen wir nicht schwarz sehen”, sagt USV-Obmann Wilfried van Aerssen. „Aber schon das Hinspiel hat gezeigt, dass es gegen Kranenburg nicht einfach wird.” Tatsächlich verlor der USV im August mit 1:3.

TSV Wa./Wa. 2 - SV Hö./Nie. 2: Hans-Peter Holterbosch ist froh, wenn endlich Pause ist. „Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch”, sagt der Trainer des TSV Wa./Wa. 2. Am Sonntag geht's ausgerechnet gegen jenes Team, dass dem Aufsteiger zum Saisonstart eine böse 1:8-Schlappe beibrachte. „Zuletzt hat wenigstens die Einstellung gestimmt. Das macht mich auch jetzt nicht hoffnungslos”, sagt Holterbosch.

SV Herongen - Sportfreunde Broekhuysen: Motivationshilfe benötigt der SV Herongen vermutlich keine, wenn das Heimspiel gegen die Sportfreunde Broekhuysen ansteht. „Es ist ein Derby, wir treffen auf den Spitzenreiter – und das Hinspiel haben wir auch noch verloren”, sagt auch Jan Schroers. Für den Trainer der Blau-Weißen ist die Saison bisher nicht nach Wunsch verlaufen, alsNeunter ist man hinter den Erwartungen geblieben. „Wir wollen punkten, um beruhigt in die Winterpause gehen zu können”, sagt Schroers.

SV Issum - SV Straelen 3: Im letzten Heimspiel des Jahres erwartet den SV Issum gegen den punktgleichen SV Straelen 3 ein Derby auf Augenhöhe. Beim Saisonstart war das Kräfteverhältnis eindeutiger, die Grün-Gelben gewannen 6:2. „Wir haben also noch etwas gutzumachen”, nimmt SVI-Coach Nils Kerkhoff sein Team in die Pflicht.

BV Wissel - DJK Kleve: Weil die Partie gegen Viktoria Goch 2 in der Vorwoche buchstäblich ins Wasser fiel, hat sich die Lage für den BV Wissel nicht verändert. Das Schlusslicht ist noch immer sechs Zähler vom rettenden Ufer entfernt. Immerhin: Mit dem Heimspiel gegen die Klever DJK und der Nachholpartie beim SV Veert hat der Aufsteiger noch zwei Chancen, seine missliche Lage noch zu verbessern. „Für uns zählt nur, dass wir auf jeden Fall punkten”, stellt BV-Trainer Klaus Lindau vor dem Heimspiel gegen den Vorletzten fest. „Noch besser wäre ein Sieg. Vor der Winterpause wäre ein Erfolgserlebnis ein positives Signal.”

SV Donsbrüggen - SGE Bedburg-Hau: Personell ist der SV Donsbrüggen so gut aufgestellt wie schon lange nicht mehr in dieser Saison. „Gegen Kranenburg hat man das schon deutlich erkennen können”, blickt SV-Coach Marcel van Vuren. Das 1:1 verlängerte in der Vorwoche die erfolglose Serie der Blau-Weißen jedoch auf sechs Partien. Gegen die SGE Bedburg-Hau hofft van Vuren, „dass es endlich wieder mit einem Sieg klappt. Der Gegner sollte ähnlich stark sein wie wir”. Ob Fabian Wolters (Knieprobleme) spielen kann, ist fraglich. Die langzeitverletzten Dennis Greffin, Ralf Lamers und Sergej Lutz sind weiterhin nicht dabei.

Björn Mende

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