Von wegen Testspiele – Voba-Super-Cup!

Das Team hinter dem Fußball-Fest: Daniela Lörks, Marketing-Verantwortliche der Volksbank an der Niers, und Richard Janßen.
Das Team hinter dem Fußball-Fest: Daniela Lörks, Marketing-Verantwortliche der Volksbank an der Niers, und Richard Janßen.
Foto: Markus van Offern
Was wir bereits wissen
Im Rahmen der 15. Auflage des beliebten Wettbewerbs stehen ab 15. Juli insgesamt 92 reizvolle Lokalduelle auf dem Programm

Kreis Kleve..  Anderenorts vertreiben sich die Amateurkicker die Zeit in der Sommerpause mit irgendwelchen Testspielen, die nur am Rande interessieren. Nicht so im Gelderland. Hierzulande gibt’s schließlich den Voba-Super-Cup. Wer den Stellenwert des großen Fußball-Turniers, das die Volksbank an der Niers mittlerweile bereits seit 15 Jahren für die Vereine in ihrem Geschäftsgebiet organisiert, bemessen möchte, sollte einmal in der Adventszeit bei Richard Janßen nachhören.

„Die Begeisterung für diesen Wettbewerb ist riesig. Bei mir fragen immer schon vor Weihnachten die ersten Vereinsvertreter nach, ab wann sie ihre Mannschaften für den Voba-Cup anmelden können“, erzählt der Mann vom Fußball-Ausschuss des Kreises Kleve-Geldern, der wie immer als Turnierleiter die Organisation übernimmt. Die Resonanz hätte auch in diesem Jahr kaum besser sein können. Von 33 Vereinen, die für das Turnier in Frage kommen, schicken 30 ihre Mannschaften ins Rennen. Da in der Spvgg. Rheurdt/Schaephuysen und der SG Kessel/Hommersum-Hassum zwei Spielgemeinschaften am Start sind, beteiligen sich insgesamt 28 Teams an der 15. Auflage.

Absagen gab’s lediglich vom Bezirksliga-Absteiger Alemannia Pfalzdorf, dessen Trainer Thomas Erkens und Christian Offermanns die Vorbereitung selbstständig planen möchten, und vom C-Ligisten SSV Louisendorf, der sich eine Reihe von Pleiten gegen höherklassige Gegner ersparen wollte. Lediglich ein Verein hat gar nicht auf das Angebot reagiert: Rot-Weiß Geldern.

Ein Landesligist fehlt in diesem Jahr im Teilnehmerfeld. Denn der SV Straelen verzichtet traditionell auf seine Favoritenrolle und hat ebenso wie Viktoria Goch „nur“ seine zweite Mannschaft gemeldet. Bei der Einteilung der sieben Vorrunden-Gruppen à vier Mannschaften hat Richard Janßen erneut ein glückliches Händchen bewiesen.

In den Gruppen A bis E sind die fünf Bezirksligisten im Feld – SV Sevelen, SV Walbeck, Sportfreunde Broekhuysen, TSV Wachtendonk/Wankum und GSV Geldern – als Gruppenköpfe gesetzt. In der Gruppe F nimmt der FC Aldekerk, der den Aufstieg in der abgelaufenen Saison nur knapp verpasst hat, die Favoritenrolle ein. Und Janßen hat schon im Vorfeld dafür gesorgt, dass im Viertelfinale, für das sich die sieben Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren, wenigstens ein Außenseiter dabei ist. Denn in Gruppe G sind die B-Ligisten SG Kessel/Ho.-Ha., SV Herongen, Union Kervenheim und SC Auwel-Holt unter sich. „Ich hab nun mal ein Herz für die Kleinen“, sagt der Organisator.

Die Fußballfreunde aus dem Gelderland müssen sich nur noch knapp einen Monat gedulden. Denn ab Mittwoch, 15. Juli, rollt wieder der Ball um den Voba-Super-Cup, in dessen Rahmen insgesamt 92 reizvolle Lokalduelle auf dem Programm stehen. Endspieltag ist der Sonntag, 2. August – nach dem Halbfinale (Mittwoch, 29. Juli) können sich die vier verbliebenen Vereine um die Austragung bewerben.

Wie in jedem Jahr lässt sich der Sponsor des beliebten Wettbewerbs nicht lumpen. Die Volksbank an der Niers sorgt mit insgesamt 2000 Euro für zusätzlichen Anreiz, wobei sich der Turniersieger über satte 1000 Euro für die Mannschaftskasse freuen darf. Eins steht bereits fest: Besonders ungeduldige Funktionäre dürfen Richard Janßen ruhig auch bei den nächsten Weihnachtseinkäufen stören. Denn der Voba-Super-Cup wird so schnell nicht mehr aus der niederrheinischen Fußball-Landschaft verschwinden.

„Der Voba-Cup passt ideal zu unserem Geschäftsmodell, da wir die Sportvereine vor der Haustür fördern möchten. Als Sponsor erreichen wir enorm viele Menschen. Deshalb gibt’s das Turnier auch in Zukunft“, verspricht die Marketing-Verantwortliche Daniela Lörks.