„Von Driesen“ lädt zum Freispringwettbewerb ein

Der Reit- und Fahrverein „von Driesen“ feiert mit dem Freispringwettbewerb ein kleines Jubiläum.
Der Reit- und Fahrverein „von Driesen“ feiert mit dem Freispringwettbewerb ein kleines Jubiläum.
Foto: Anni van Bebber
Was wir bereits wissen
Es ist die erste Veranstaltung der Asperdener Reiter in der neuen Reithalle. Hengstpräsentation des NRW-Landgestüt rundet die zum zehnten Mal stattfindende Veranstaltung ab.

Goch..  Zum zehnten Freispringwettbewerb der drei- bzw. vierjährigen Pferde und Ponys lädt der Reit- und Fahrverein „von Driesen“ Asperden-Kessel am kommenden Samstag, 21. Februar, ab 11 Uhr in die neu errichtete Reithalle an die Maasstraße 30 nach Asperden ein.

Was vor Jahren aus einer Idee geboren wurde, hat sich zwischenzeitlich zu einer durchaus erfolgreichen Veranstaltung gemausert, die auf den Zeitraum gesehen mit Fug und Recht das Prädikat „Tradition“ verliehen bekommen darf. „Gleichzeitig ist es ist die erste Veranstaltung, die in der neu errichteten Asperdener Vereinsreithalle durchgeführt wird“, erklärt von Driesen-Pressewartin Anna van Bebber.

Zur Erinnerung: Am 26. Juli 2013 war die Reithalle an der Maasstraße einem Großbrand zum Opfer gefallen. Umso mehr freuen sich die Reitsportfreunde in der Umgebung, dass sich der RFV „von Driesen“ mit dem zehnten Freispringwettbewerb als Ausrichter hochkarätiger Veranstaltungen zurückmeldet. Annähernd 40 drei- und vierjährige Nachwuchspferde sind zu diesem Jubiläum genannt worden.

„Bei den Ponys stellt der Ausnahmehengst Champion de Luxe von der Weezer Hengststation Wilbers mit mehr als 80 gekörten Söhnen in Asperden das Maß der aller Dinge dar. Denn nahezu 80 Prozent der hier vorgestellten Ponys haben ihn zum Vater“, so die Pressewartin weiter. Mit annähernd 20 vorgestellten Pferden sind die dreijährigen Warmblüter die stärkste in diesem Jahr vorgestellte Gruppe. So stellt zum Beispiel der Landbeschälter Arpeggio und der erst achtjährige viel besprochene Obolensky-Sohn Cristallo II jeweils drei Nachkommen. Aber auch bei den Vierjährigen dominieren nach Angaben der Pressewartin Holsteiner Gene. Denn Weltvererber Cornet Obolensky, Contender, Capitol I, Clinton trägt in der Liste der vorgestellten Pferde blaues (Spring-) Blut.

Wertung nach A- und B-Noten

Gerichtet wird im Rahmen des Freispringwettbewerbes nach sogenannten A- und B-Noten. Die die A-Note beziffert Manier, Technik und Übersicht der Youngster über dem Spring und ergibt zusammen mit der B-Note für das gezeigte Vermögen, die Gesamtnote seiner Vorstellung. „Eine der drei begehrten Siegerschärpen zu ergattern, das ist das Ziel der Züchter und Aufzüchter. Denn kaufinteressierte Reiter auf der Suche nach einem geeigneten Springpferd schauen mit fachmännischem Blick auf gutes Nachwuchspotenzial. Hier sind sie noch zu einem angemessenen Preis zu erwerben“, sagt die Pressewartin, wobei sich das Asperdener Publikum vom ersten Freispringwettbewerb an als ein Fachpublikum erwies. Szenenapplaus für herausragende Sprünge und Richterbewertungen in allen bisherigen Veranstaltungen zeigen, dass es nicht allein um gute Unterhaltung geht.

Mit Jürgen zur Nieden, westfälischer Zucht-, Sport- und Richtexperte bis zur schweren Klasse, sowie Turnier- und Ausbildungsstallbesitzer Franz-Josef Heitzer (Viersen), übernehmen zwei erfahrene Juroren die Bewertung. Was Franz-Josef Heitzer anbelangt, so war dieser bereits in der Startveranstaltung vor zehn Jahren als Richter dabei. Schon damals war er sehr angetan vom Lot der vorgestellten Pferde, die er unter anderem als „qualitätsvolle Pferde mit viel Vermögen“ und einige waren sogar als „exzellent“ bezeichnete. Das sollte nach Wunsch des Veranstalters auch in diesem Jahr der Fall sein.