Von der Grotenburg in den Alltag
31.03.2010 | 21:05 Uhr 2010-03-31T21:05:00+0200Goch. Ein Spiel vor fast 2000 Zuschauer erleben Viktoria Gochs Fußballer nicht alle Tage. Vom Remis beim KFC Uerdingen vor eindrucksvolle Kulisse werden die Akteure wohl noch ihren Enkeln erzählen.
Im Gocher Hubert-Houben-Stadion werden am Donnerstag ab 20 Uhr weitaus weniger Zuschauer erwartet – und doch hat die Partie gegen den SC Kapellen-Erft einen höheren Stellenwert.
„Der Punktgewinn in Uerdingen war eine schöne Sache, aber nun müssen wir nachlegen“, sagt Viktoria-Trainer Thomas von Kuczkowski. Dass seine Truppe die notwendige spielerische Qualität hat, um den Gegner in die Knie zu zwingen, ist dem 37-Jährigen bewusst. Im Duell mit den Erftstädter sind aber auch andere Tugenden gefragt
„Die Einstellung und Laufbereitschaft muss von Anfang an stimmen, ansonsten haben wir ein Problem“, betont von Kuczkowski. Ein großer Gewinner aus dem Uerdingen-Spiel ist Andreas Schulz. Er zeigte eine starke Vorstellung in der Defensive und empfahl sich für weitere Aufgaben. Gleiches gilt für Henrik Schneider, dessen Einsatz aber auf der Kippe steht. „Er hat sich das Knie verdreht. Es könnte sein, dass wir ihn schonen“, erklärt von Kuczkowski, der sich zuvor intensiv mit dem Physiotherapeuten Ulli van Baal austauschte. Kapitän Sebastian Schulte-Kellinghaus kann trotz einer Hüftprellung wohl auflaufen.
Denkt von Kuczkowski an das Hinspiel, das Goch im vergangenen August mit 2:0 gewann, zurück, kommt ihm eine „laufstarke, junge Truppe“ ins Gedächtnis. Mit Mo Salou, Frederic Leufgen und Eduard Ungefug hat SC-Coach Michael Habermann viele dynamische Kräfte in seinen Reihen. „Und ein Sven Raddatz kann durch Einzelaktionen immer was ausrichten“, warnt von Kuczkowski vor Kapellens erfahrenem Offensivspieler.
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