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Fußball Kreisliga A

Verletztenliste stört die Vorfreude

16.10.2009 | 05:00 Uhr

Kreis Kleve. Am Wochenende geht die Jagd nach Punkten in der Fußball-Kreisliga A weiter. Sowohl den SV Veert als auch die Winnekendonker plagen Personalprobleme. Der TSV Wachtendonk/Wankum steht mit dem Spiel gegen Herongen eine schwere Aufgabe bevor.

SV Veert - SV Hö./Nie. 2

Im vergangenen Spitzenspiel gegen den SV Hönnepel/Niedermörmter konnten die Kranenburger nicht punkten. Foto: Heinz Holzbach

Wenn alles gut geht, kann der SV Veert am Sonntag wieder auf seinen Kapitän Markus Klaessen setzen. Das war es allerdings aus personeller Sicht bereits an positiven Nachrichten. Die Ausfälle von Marcel Fronhoffs (rotgesperrt) und Phonyong Chonlakorn (Daumen ausgekugelt) nämlich vergrößern die Sorgen von Christoph Gesthüsen. „Personell ist es noch schlimmer als in der Vorwoche”, sagt der Veerter Coach. „Um mithalten zu können, muss ich mir etwas Besonderes einfallen lassen.”

Kranenburg - SV Straelen 3

Im Spitzenspiel gegen den SV Hö./Nie. 2 ging der TuS Kranenburg am vergangenen Spieltag leer aus. Gegen den SV Straelen 3 soll nun wieder gepunktet werden. „Ich rechne mir schon mehr aus als zuletzt gegen Hö./Nie.”, sagt jedenfalls Andreas Janßen. Der TuS-Spielertrainer will dabei auf eine solide Defensive und treffsichere Angreifer setzen: „Bisher haben wir immer unsere Chancen bekommen.”

Winnekend. - Broekhuysen

Wenn Viktoria Winnekendonk als Tabellenzweiter die Sportfreunde Broekhuysen als Spitzenreiter zum Topspiel erwartet, sind zumindest die Voraussetzungen für die Gastgeber weniger gut. Denn die Grün-Weißen sind durch die Verletzungen von Stefan Verheien (Außenbandriss), Nils Dahlmann, Rainer Eichhof (beide Bänderriss), Daniel Lamers (Bänderdehnung) und Daniel Bienemann (Oberschenkelprobleme) personell arg gebeutelt. „Wir sind Außenseiter”, sagt Helmut Rankers. Der Viktoria-Trainer hat den Aufsteiger, wie er sagt, „schon vor der Saison auf dem Zettel gehabt. Wir müssen an die Leistungsgrenze gehen”.

TSV Wa./Wa. 2 - Herongen

Zweimal ging der TSV Wa./Wa. 2 zuletzt als Sieger vom Platz. „Gegen Herongen erwartet uns allerdings eine schwere Aufgabe”, weiß Heiko Nießen. Im Derby hofft der TSV-Co-Trainer auf viele Zuschauer und darauf, „dass wir wieder ein gutes Spiel zeigen”.

TSV Weeze - SV Issum

Wilfried Steeger hat sich in dieser Saison schon ein Bild vom SV Issum gemacht. „Eine Mannschaft, die ihre Stärke in der Offensive hat”, stellt der Trainer des TSV Weeze fest und hofft darauf, dass man die SV-Angreifer Marco Schumacher und Elmar Padilla ausschalten kann. „Für uns dagegen kann das Ziel in einem Heimspiel nur heißen, drei Punkte zu holen”, sagt Steeger, der auf den Langzeitverletzten Jens Heisters verzichten muss.

Donsbrüggen - Vikt. Goch 2

Marcel van Vuren denkt stets positiv. Deshalb will der Coach des SV Donsbrüggen nicht über eine lange Liste von Ausfällen jammern, sondern er sagt: „Jetzt muss ich improvisieren, das ist für einen Trainer auch schön.” Gegen das sieglose Schlusslicht muss er ohne die Langzeitverletzten Sergej Lutz, Dennis Greffin und Ralf Lamers sowie Benjamin Oldenburg (Bänderdehnung), Rene Bongertmann (beruflich verhindert) und Frank Bleisteiner (Erkältung) planen. „Jeder rechnet mit einem Sieg”, weiß van Vuren. „Mal sehen, was möglich ist.”

SGE Bedb.-Hau - DJK Kleve

Seit dem 30. August, dem 2:1 gegen Weeze, wartet die SGE Bedburg-Hau auf den zweiten Saisonsieg. Als 14. belegt der Fusionsklub momentan sogar einen Abstiegsplatz. Gegen Kleve – aktuell Vorletzter – will SGE-Trainer Ottmar Döllekes „endlich wieder gewinnen. Ansonsten verlieren wir schon frühzeitig den Anschluss ans Mittelfeld”.

Das Spiel zwischen dem Uedemer SV und BV Wissel ist auf den 31. Oktober (Samstag), 17 Uhr, verlegt worden.

Björn Mende

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