Verband beendet die Zeit der Ungewissheit

Was wir bereits wissen
Jetzt gaben die Verantwortlichen den Zuschnitt der Spielklassen für die Landes- und Bezirksligen bekannt, die mit einer Gruppe weniger auskommen müssen.

Kreis Kleve. Der Fußballverband Niederrhein (FVN) hielt Wort. Wie geplant gaben die Verantwortlichen den Zuschnitt der Spielklassen für die Landes- und Bezirksligen bekannt, die in der kommenden Saison mit jeweils einer Gruppe weniger auskommen müssen. Von daher konnten es auch die Verantwortlichen, deren Mannschaften in der Landes- beziehungsweise Bezirksliga spielen, kaum erwarten, die Nachricht aus der Duisburger Verbandszentrale zu bekommen.

Die ebenfalls veröffentlichte Oberliga stieß dagegen auf weniger Interesse, da die jetzt auch offiziell bekannt gegebenen Mannschaften seit längerem feststehen. Genau genommen seit der Entscheidung der Dreierrelegation, für die sich bekanntlich auch der 1. FC Kleve qualifiziert hatte und woraus der SC Düsseldorf-West als Sieger hervorging. Neben der Mannschaft aus Oberkassel gehören zur Oberliga Niederrhein KFC Uerdingen, TuRU Düsseldorf, Rot-Weiß Oberhausen U23, TV Jahn Hiesfeld, SV Hönnepel-Niedermörmter, Ratinger Spvg. Germania, Wuppertaler SV, SC Kapellen/Erft, TV Kalkum-Wittlaer, 1. FC Mönchengladbach, TSV Meerbusch (vormals TuS Bösinghoven), MSV Duisburg U23, ETB Schwarz-Weiß Essen, Spvg. Essen-Schonnebeck, VfB Hilden, VfR Krefeld-Fischeln und 1. FC Bocholt.

Für die Landesliga-Saison 2015/16 wurden die ehemals drei Gruppen um eine reduziert. Für Wolfgang Jades und seine Mitstreiter im FVN-Fußballausschuss war das keine einfache Aufgabe. „Dass dabei vereinzelte Härtefälle nicht zu vermeiden waren und mitunter auch die Fahrtstrecken länger werden, ließ sich nicht immer verhindern“, erklärte Jades. Im Sinne eines qualitativ verbesserten Spielbetriebs sei man sich aber sicher, eine vernünftige Lösung gefunden zu haben. Die drei Landesligisten aus dem Klever Norden wurden der Gruppe zwei zugeteilt, die aus den folgenden Mannschaften gebildet werden: SV Sonsbeck, 1. FC Viersen, SpVgg. Odenkirchen, Teutonia St. Tönis, Union Nettetal, VSF Amern VfB Uerdingen, VfB Homberg, VfL Repelen, 1. FC Kleve, SV Straelen, Viktoria Goch, SV Hönnepel/Niedermörmter II, FSV Duisburg, Duisburg 1900, VfB Speldorf, VfL Rhede, PSV Wesel-Lackhausen. Zum Spielleiter dieser Gruppe wurde der Klever Holger Tripp bestimmt.

Auch für die Bezirksliga hieß die Aufgabe für den Fußballausschuss des Verbandes, die Vereine auf nur noch sechs Gruppen zu verteilen. Die zwei verbliebenen Bezirksliga-Mannschaften aus dem Klever Norden, die SGE Bedburg-Hau und die Reserve des 1. FC Kleve, wurden mit den Mannschaften aus dem Gelderland, Fußballkreis Moers und nördlichen Bereich des Fußballkreises Kempen/Krefeld zur Bezirksliga-Gruppe 3 zusammengefasst. Im Einzelnen sind das TuS Xanten, VfL Tönisberg, SC Waldniel, Hülser SV, Fortuna Dilkrath, TSF Bracht, TuS Fichte Lintfort, GSV Moers, SV Schwafheim, SV Scherpenberg, SGE Bedburg-Hau, TSV Wachtendonk-Wankum, SV Walbeck, SV Sevelen, Sportfreunde Broekhuysen, 1. FC Kleve II, GSV Geldern und ASV Süchteln. Als Spielleiter für diese Spielklasse ist ebenfalls der Klever Holger Tripp vorgesehen.

Auf Nachfrage unserer Zeitung teilte Jades mit, dass die ersten Spielpläne frühestens ab dem 10. Juli veröffentlicht werden. Wie viele Bezirksligisten in die A-Liga runter müssen, steht noch nicht fest. „Wir haben den Auf- und Abstiegsplan noch nicht festgelegt“, so Wolfgang Jades.