Über Buschhausen nach Berlin
13.02.2012 | 13:17 Uhr 2012-02-13T13:17:00+0100
Kreis Kleve. Gleich sechs Klever Starter sind dabei, wenn morgen um 10 Uhr die Westdeutsche Tischtennismeisterschaft in Oberhausen-Buschhausen eröffnet wird. Die Aktiven von Weiß-Rot-Weiß Kleve und von der DJK Kleve haben dabei verschiedene Ambitionen.
Für Jessica Wirdemann geht es nicht nur um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin, sondern auch um den Einzug ins Finale. Die Zweitligaspielerin ist an Position zwei gesetzt und greift erst ab dem Achtelfinale in den Wettbewerb ein. Obwohl die Abwehrspielerin das Berlin-Ticket schon so gut wie sicher zu haben scheint, nimmt sie das Turnier nicht auf die leichte Schulter: „Ich stecke in der Klausurenphase, lerne viel. Daher hat das Training etwas gelitten. Ich hoffe aber, einen Podestplatz zu erreichen.“
Ariane Liedmeier und Liza-Marie Siegmund (beide ebenfalls WRW) haben bescheidenere Ziele. „Das Achtelfinale zu erreichen, ist für uns Pflicht“, sagt Liedmeier, „das Viertelfinale wäre ein gutes Resultat und ist je nach Auslosung auch möglich. Das könnte schon für die Qualifikation zu den Deutschen reichen, je nachdem wie viele Plätze der Verband erhält.“ Liza-Marie Siegmund hat eine schwierige Auslosung erwischt und trifft direkt auf Dauerkonkurrentin Meike Schnitzler. „Wir haben in der Hinrunde in der 2. Bundesliga gegeneinander gespielt. Hier habe ich zwar deutlich gewonnen, das ist aber nicht immer so.“
Nummer drei in Siegmunds Gruppe ist eine weitere Kleverin: Pia Dorißen von der DJK schlägt als eine der Jüngsten bei den Damen auf und will in erster Linie Erfahrungen sammeln. Liedmeier trifft in der Gruppenphase auf Sandra Agresti und ihre WRW-Vereinskameradin Annika Classen aus dem Regionalligateam. „Es ist natürlich blöd, dass wir schon in der Gruppe aufeinandertreffen. Denn einen Verlierer muss es nun einmal geben.“ Auch wenn Liedmeier in der Partie favorisiert ist, haben beide Kleverinnen Chancen, das Hauptfeld mit einem Sieg gegen Agresti zu erreichen.
Hahn im Klever Korb ist Ismet Erkis. Da er nicht mehr für die DJK im Ligabetrieb an die Tische geht, fehlt Spielpraxis. Dadurch gelten Daniel Halcour und Jens Berkenkamp in der Vierergruppe als leicht favorisiert. Sandro Pira sollte Erkis bezwingen können.
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