Triathlon zieht zurück ins Herz der Stadt

Was wir bereits wissen
Bei der fünften Auflage des Triathlons werden zahlreiche Teilnehmer um die vorderen Plätze kämpfen. Start und Ziel befinden sich auf dem Kirmesplatz.

Kleve. Der Klever Sparkassen-Triathlon zieht in diesem Jahr wieder zu seinem Ursprungsort zurück. So wird der Start- und Zielbereich bei der fünften Auflage, die am Sonntag, 17. Mai ausgetragen wird, vom Parkplatz des Tichelparks wieder auf den Kirmesplatz zwischen der Hochschule Rhein-Waal und dem Spoykanal aufgebaut. Ludger Braam von der Sparkasse Kleve, einem der Hauptsponsoren der Veranstaltung, begrüßte die Entscheidung: „Die Stimmung am Tichelpark war gut. Aber wir haben gesagt, diese Veranstaltung gehört ins Herz der Stadt.“

Ausweichen musste der Triathlon, der den Auftakt zur NRW-Triathlonsaison bildet, stattdessen terminlich. Denn der NRW-Triathlon Verband sowie die Veranstalter des ELE-Triathlon in Gladbeck baten, die Veranstaltung nicht am ersten Juni-Wochenende, dem sonstigen Standard-Termin, auszutragen. „An dem Wochenende finden die Ruhr-Games statt, und sie meinten, dass wir ihnen sonst zu viele Teilnehmer wegnehmen. Das ist eine große Anerkennung für unsere noch recht junge Triathlon-Veranstaltung“, erläutert Braam.

Stolz ist er auch auf die 1200 Meter lange Lauf- sowie die zehn Kilometer lange Radstrecke, die wieder durch die Innenstadt führen. „Wir wollen es da machen, wo auch die Leute wohnen. In den vergangenen Jahren haben viele vor ihren Häusern gesessen und die Teilnehmer angefeuert. Das ist doch der Reiz“, erklärt Braam. So laufen die Triathleten vom Parkplatz an der Briener Straße, auf dem auch wieder das mobile und beheizte Schwimmbecken aufgebaut wird, entlang des Rilano-Hotels Richtung Herzogstraße und Große Straße zur Kavarinerstraße wieder zur Hafenstraße und zurück zum Parkplatz an der Briener Straße.

Die Radstrecke führt alle Sportler vom Parkplatz zur Hafenstraße Richtung Ludwig-Jahn-Straße hin zur Flutstraße durch die Spyckstraße zur Landwehr sowie der Keekener Straße, ehe in Düffelward gewendet wird und der Kurs wieder zurück zum Parkplatz an der Briener Straße führt. „Die Radstrecke ist im vergangenen Jahr schon super angenommen worden, da sie schön gerade und asphaltiert ist“, berichtet Detlev Ingenwerth vom Veranstalter „Tryathlon“.

Neben der Olympischen Distanz (1000 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen) können Breitensportler auch erneut die kürzere Volksdistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen bewältigen. „Das ist immer die beliebteste, aber auch härteste Strecke, da die Teilnehmer immer am Limit sind“, weiß Ingenwerth. Für diejenigen, denen selbst das noch zu viel ist, bietet der Sparkassen-Triathlon einen Schnuppertriathlon an, an dem auch der Verein für sozialtherapeutische Angebote und Beratung, Papillon mit einer noch größeren Gruppe als im vergangenen Jahr teilnehmen wird. Für Teilnehmer bis 14 Jahren beträgt die Distanz beim Schnuppertriathlon im Schwimmen 100 Meter, im Laufen fünf Kilometer und im Radfahren einen Kilometer. Alle anderen Teilnehmer absolvieren 200 Meter im Wasser, zehn Kilometer auf dem Rad und zweieinhalb Kilometer auf der Laufstrecke. Darüber hinaus wird es auch einen Swim-und-Run-Wettbewerb geben.

In diesem Jahr ist der Sparkassen-Triathlon lediglich Ausrichter von Landesliga- und Verbandsliga-Wettbewerben. Die Hochschulmeisterschaft könnte dagegen im nächsten Jahr schon wieder in der Schwanenstadt ausgetragen werden. „Zudem wird darüber nachgedacht, auch mal die Deutsche Meisterschaft nach Kleve zu vergeben“, wussste Ingenwerth zu berichten. Diesbezüglich sei jedoch noch nichts in trockenen Tüchern, aber man befinde sich in Gesprächen.