Tabellenführer liegen WRW
26.01.2012 | 17:06 Uhr 2012-01-26T17:06:00+0100
Die Zweitliga-Damen haben es am Sonntag mit dem Tabellenführer TuS Bad Driburg zu tun. Die selbstbewussten Kleverinnen sehen sich auf Augenhöhe.
Kein geringerer als der Tabellenführer der 2. Tischtennis-Bundesliga ist am Sonntag zu Gast, wenn die Damen von Weiß-Rot-Weiß Kleve zum zweiten Heimspiel in der Rückrunde aufschlagen. Gegen den TuS Bad Driburg startet das Team selbstbewusst, denn in Kleve hat man gute Erfahrungen mit Tabellenführern: „Zum Ende der Hinrunde konnten wir den Herbstmeister TuS Uentrop bezwingen. Vielleicht gelingt uns nun wieder eine Überraschung gegen das momentan stärkste Team der Liga“, hofft Vorsitzende Sabine Bötcher.
Beide Mannschaften werden gegenüber dem ersten Vergleich wohl ihre Aufstellung verändern. Das scheint einen Vorteil für Bad Driburg zu bringen. „In der Hinrunde war Jennifer Schmidt die Nummer vier des TuS“, erinnert sich Bötcher. „Im Doppel und Einzel konnten wir gegen sie punkten.“ Doch Schmidt ist in der Rückrunde nicht zum Zuge gekommen, Cristina Kont hat ihren Platz eingenommen. Bötcher: „Sie wird für unsere Abwehrspielerinnen schwerer zu bezwingen sein.“
Vorteil für Abwehrduo
Dafür sollte das Abwehrduo Jessica Wirdemann und Ariane Liedmeier gegen Katja Firat die Nase vorn haben. „Katja Firat spielt nicht gut gegen Abwehr, sodass wir uns hier Punkte versprechen.“ Auf eine ausgeglichene Punktverteilungen hofft man nicht nur im hinteren Paarkreuz, sondern auch an den Spitzenpositionen. Carla Nouwen und Ilka Böhning messen sich mit Alena Waggermeyer und Katalin Jedtke. „Die Partien sind offen“, weiß Bötcher. Ein Unentschieden ist also mindestens greifbar für das Team von WRW Kleve, das inzwischen im unteren, aber dennoch gesicherten Mittelfeld rangiert.
Zwischen deutlichem Sieg und hoher Niederlage scheint am kommenden Samstag alles möglich zu sein für die Regionalligadamen von WRW Kleve 2. Der Gast TTC Troisdorf rangiert zwar auf dem letzten Platz der Tabelle, hat aber je nach Aufstellung das Format, vorne in der Liga mitzumischen. „TTC-Spitzenspielerin Christina Regelski stand wegen eines Auslandsaufenthalts in der Hinrunde nicht zur Verfügung“, weiß Mannschaftsführerin Maria Beltermann. „Zwar kann sie ihre Mannschaft nun wieder unterstützen, hat bisher aber nicht an allen Spieltagen mitgewirkt.“
Viele Fragezeichen fürs Regionalliga-Team
Das gilt auch für die Nummer zwei im Team, Jiang Yang, die in der Rückrunde noch nicht zum Zuge kam. Sollte Troisdorf ohne die beiden besten Spielerinnen in die Schwanenstadt reisen, steht einem hohen Sieg der Kleverinnen nichts im Wege. „Doch auch wenn der TTC mit Regelski und Yang aufschlägt, wollen wir zumindest ein Unentschieden erzielen“, sagt Beltermann. Denn durch den Sieg beim TV Kupferdreh hat sich das Team eine Menge Selbstbewusstsein erspielt.
Vor einem Pflichtsieg steht die WRW-„Dritte“ in der Verbandsliga gegen den Vorletzten GW Wesel-Flüren. Nach zwei Pleiten zum Rückrunden-Auftakt haben sich die Kleverinnen von ihren Aufstiegsambitionen verabschiedet, sind aber am Samstag wie beim 8:3 in der Hinrunde Favorit.
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