Tabellenführer ist dem Aufstieg nahe

Das Gipfeltreffen: Kein Zentimeter wurde verschenkt auf dem künstlichen Untergrund in Nütterden.
Das Gipfeltreffen: Kein Zentimeter wurde verschenkt auf dem künstlichen Untergrund in Nütterden.
Foto: Stade

Kranenburg..  Der SV Nütterden gewannen das Topspiel gegen die SV Bedburg-Hau mit 5:1 (1:0). Bedburg-Hau kam von Anfang an nicht richtig in die Partie, folgerichtig übernahm der SVN auch das Zepter und kam zu einigen guten Chancen. Nach einer guten halben Stunde belohnte sich der Spitzenreiter dann auch mit der verdienten 1:0-Führung. SVN-Torjäger Sven Jaroniak drosch das Leder nach Vorarbeit von Dennis Wanders unhaltbar unter die Querlatte. Im zweiten Durchgang dominierte der Gastgeber weiter das Geschehen. Sven Jaroniak bewies sich erneut als treffsicher und netzte zum 2:0 (60.).

Es dauerte bis zur 68. Spielminute, ehe die Gäste zur ersten Chance im zweiten Durchgang kamen. Völlig überraschend fiel kurze Zeit später dann aber der Anschlusstreffer durch Dennis Michels (71.). Wer nun dachte es würde noch einmal spannend werden, der irrte. Nur eine Zeigerumdrehung später kam Sven Jaroniak im Strafraum der SVB zu Fall, den fälligen Strafstoß verwandelte Dennis Wanders zum 3:1.

Die Akteure aus Bedburg-Hau gaben nicht auf und kamen in der 80. Spielminute noch einmal zu einer guten Chance, hier verhinderte jedoch das Aluminium den erneuten Anschlusstreffer. In der Schlussphase bewies der SV Nütterden dann seine Qualitäten. Kevin Mooren vollendete eine schöne Kombination zum 4:1 (81.), Patrick Dinnessen verwandelte kurz vor dem Schlusspfiff des makellosen Schiedsrichters Lars Aarts einen weitern Strafstoß zum 5:1-Endstand.

Nütterdens Trainer Joachim zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben heute eine sehr starke Leistung geboten und die Leistung gezeigt, zu der wir im Stande sind. Der Sieg war hochverdient.“ Zwar könnten die Kicker aus Bedburg-Hau rechnerisch noch den ersten Platz erringen, bei drei noch anstehenden Partien und einem Vorsprung von neun Punkten ist dies jedoch mehr als utopisch.

SVN: Siebert – Dinnessen, Gossen (66. Mooren), Böhmer, Kratz, D. Wanders, Borys (69. Herboth), Groenewald, Jaroniak (85. Simons), Wolf, Albrecht.
SVB: Verhoeven (61. Franken) – Does, Hunzelder, Michels, Vehreschild, Kozikowski (46. Tinnefeld), Verhoeven, Zanelli, Hodann, Schneider, Lichtenberger (18. A. Wanders), Helmus.