SV Walbeck hält Kurs auf die neue NRW-Liga

Gelderland..  Verbandsliga Herren: SV Walbeck – Spvgg. Meiderich 9:3. Die Herres des SV Walbeck haben in der Verbandsliga ihre Chancen auf die direkte Qualifikation für die NRW-Liga gewahrt, die zur neuen Saison eingerichtet wird. Obwohl der Gastgeber gegen die Spvgg. Meiderich ohne seinen Spitzenspieler Kestutis Zeimys auskommen musste, gelang ein ungefährdeter 9:3-Erfolg gegen den Abstiegskandidaten aus Duisburg. Die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich direkt für die NRW-Liga – der SV Walbeck belegt aktuell punktgleich mit Bayer Uerdingen II (jeweils 19:7) Relegationsplatz fünf. Am kommenden Wochenende kann das Walbecker Team am Rivalen aus Krefeld vorbeiziehen. Während die Bayer-Auswahl beim Spitzenreiter Weiß-Rot-Weiß Kleve gefordert ist, hat der SV Walbeck beim Drittletzten DJK Kempen eine vergleichsweise leichte Aufgabe vor der Brust.

Gegen die Spielvereinigung ­Meiderich feierte Peter Koelen seinen Einstand. Wegen des Ausfalls von Keimys musste der Neuzugang vom Verbandsligisten TV Essen-Kupferdreh auf Anhieb im oberen Paarkreuz ran. Dort präsentierte sich der Hoffnungsträger mit Licht und Schatten. Gegen den Meidericher Spitzenspieler Björn Battel behauptete sich Koelen glatt mit 11:7, 11:6 und 11:6. Allerdings war er im zweiten Einzel gegen Daniel Schmitz chancenlos (1:11, 6:11 und 6:11). Christian Peil/Henrik Cobbers und Oliver Schauer/Jörn ­Ehlen hatten den überlegenen Gastgeber in den Doppeln zunächst mit 2:1 in Führung gebracht. In den ­folgenden Einzeln sorgten Oliver Schauer (2), Christian Peil, Peter Koelen, Jörn Ehlen, Henrik Cobbers und Yannick Büns für klare Verhältnisse.

Post SV Kamp-Lintfort II – TTC BW Geldern-Veert 5:9

Der TTC Geldern-Veert hat die nächste Hürde auf dem Weg in Richtung Landesliga gemeistert. In Kamp-Lintfort gelang der Auswahl um Spitzenspieler Andreas Dittrich ein letztlich ungefährdeter Auswärtssieg. Die Gelderner Nummer eins hatte großen Anteil am Erfolg. Dittrich zeigte in seinem ersten ­Einzel gegen Frank Vollrath starke Nerven und drehte nach einem ­anfänglichen 0:2-Rückstand den Spieß noch um. Gegen den Lint­forter Spitzenspieler Frank Kufen setzte er sich anschließend glatt mit 3:0 durch. Außerdem behauptete sich Dittrich an der Seite von Maik Lehwald im Doppel mit 3:2. Die weiteren Punkte für den Aufstiegsaspiranten holten Achim Op de Hipt, Ralf Aengenheyster, Maik Lehwald, Stefan Piwkowski, Hans-Jürgen Voss und Op de Hipt/Aengenheyster. Am kommenden ­Samstag fordert der TTC Geldern-Veert in eigener Halle den ab­stiegsgefährdeten Lokalrivalen SV Union Kevelaer-Wetten heraus. Der Favorit ist gewarnt – in der Hinserie musste man sich mit einem 8:8 ­begnügen. „Damals haben wir alle Eingangsdoppel verloren. In­zwischen sind wir in diesem ­Bereich besser aufgestellt. Deshalb rechne ich mit einem Derbysieg“, meinte TTC-Vorsitzender Eugen Brück optimistisch.

SV Union Kevelaer-Wetten – TTV Falken Rheinkamp II (7:9)

. Das ist bitter: Die Kevelaerer ­Auswahl, die sich in Sachen ­Klassenerhalt schon auf der sicheren Seite gewähnt hatte, steckt nach der Heimniederlage gegen den ­Vorletzten wieder mitten im ­Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den vorletzten Rang, der den Gang in die Bezirksklasse bedeutet, ist auf drei Zähler zusammenge­schmolzen. Die Spieler des Gast­gebers zeigten in der Endphase der spannenden Begegnung Nerven und verspielten eine 7:5-Führung. Patrick Schilinsky (2), Markus ­Jansen (2), Marc Ingenpaß, ­Christian Koch und Schilinsky/Koch punkteten für die Union, die am kommenden Samstag im Lokalduell in Geldern den nächsten Rückschlag befürchten muss.

SV Walbeck II – SV Bislich (8:8)

.Das ist gerade noch einmal gut ­gegangen. Die Reserve des SV ­Walbeck, die im Kampf um den Klassenerhalt jeden Zähler ­dringend benötigt, lag gegen den SV Bislich bereits mit 6:8 im Hinter­treffen. Dann erzwang Hans-Gerd Sommer mit einem 3:1 (9:11, 11:7, 11:6 und 11:7) gegen Stefan Pfeffer zunächst das Schlussdoppel. Dort zeigten Yannick Büns/Frank ­Kaenders starke Nerven.

Das Duo hatte in fünf Sätzen die Nase vorn und bescherte dem ­Gastgeber, der zwei Punkte ­Vorsprung auf den Vorletzten ­Falken Rheinkamp II hat, immerhin ein Unentschieden. Die weiteren Punkte für den Tabellenachten ­holten Hermann-Josef Basten (2), Hubert Werland, Büns, Kaenders und Harald van Bühren/Werland. Am kommenden Freitag kann schon eine Art Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt fallen. Mit einem Sieg bei den Rhein­kamper Falken kann sich der SV Walbeck II vorerst aus dem ­Tabellenkeller befreien. Die ­Mannschaft hat gute Erinnerungen an den nächsten Gegner – in der Hinserie gelang ein ungefährdeter 9:3-Erfolg.