SV Bedburg-Hau ist ausgeschieden

Verbandsligist SV Bedburg-Hau – hier in einer Partie beim TV Heiligenhaus – ist im Bezirkspokal ausgeschieden.
Verbandsligist SV Bedburg-Hau – hier in einer Partie beim TV Heiligenhaus – ist im Bezirkspokal ausgeschieden.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Verbandsligist unterliegt im Bezirkspokal nach einem Sieg gegen das Bezirksklassenteam Mülfort-Bell schließlich dem Regionalligisten Füchse Düsseldorf/Ratingen.

Bedburg-Hau..  Nach dem zu erwartenden Aus im Volleyball-Bezirkspokal gegen den zwei Klassen höher spielenden Regionalligisten Düsseldorf kann sich die Sechs aus Bedburg-Hau nun total auf das Aufstiegsrennen in der Verbandsliga konzentrieren.

Trotz des K.o. nahm das Team um das Zuspielerduo Edgar und Niklas Groß ein gutes Gefühl aus der Pokal-Runde mit. Gegen die hoch motivierte Bezirksklassen-Sechs von Gastgeber Mülfort-Bell gelang der anvisierte Zu-Null-Erfolg: 0:3 (13:25, 21:25, 12:25). Hau bot in dieser Partie noch nicht die stärkste Angriffsformation auf. Die bemerkenswerte Aufstellungsvariation war dabei, dass sich der etatmäßige Libero David Reetz als Außenangreifer versuchen durfte. Etwas zu nachlässig ging Hau nach hoch gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang ans Werk. Mülfort wurde stärker, konnte jedoch Haus 2:0-Satzführung genau so wenig wie das folgende 12:25 zum 0:3 und eigenen Pokal-K.o. nicht verhindern.

Von anderer spielerischer Qualität war Haus Duell gegen Düsseldorf, das sich zuvor mit 3:0 gegen den Landesligisten Voerde durchgesetzt hatte. Als Libero dirigierte Reetz nun Haus Abwehr und Stefan Herzberg griff wie gewohnt über Außen an. Die Mixtur für ein ansprechendes Pokal-Duell war damit gegeben und dabei von Beginn an zu erkennen, dass die zwei Klassen höher spielende Düsseldorfer Sechs am Aufschlag sowie im Angriff über andere Trümpfe verfügte als das Moerkerk-Team.

Starke Angriffe der Düsseldorfer

Mit harten, aber auch variablen Sprungaufschlägen setzte Düsseldorf Haus Annahme stark unter Druck und am Netz ging die Post ab. „Über die Netzmitte ging es oft sehr schnell und auch Düsseldorfs Hinterfeldangriffe wurden mit Tempo vorgetragen“, stellte Haus Angreifer Stephan Reinders beeindruckt fest. Haus Herausforderung bestand darin, gegen diesen Gegner mitzuhalten. In Durchgang eins und drei gelang das gut. Im Abschlussdurchgang war Hau sogar bei 24:23 mit Satzball vorn. Satz und Sieg gingen dann doch mit 27:25 zum 3:0 an Düsseldorf. So heiß es am Ende: Füchse Düsseldorf/Ratingen – Bedburg-Hau 3:0 (25:21, 25:13, 27:25).