Reise in den Süden bringt einen Punkt

Was wir bereits wissen
Die Partie in Offenburg endete für Weiß-Rot-Weiß Kleve 1:6. Einen Tag später in Neckarsulm gab’s ein 5:5.

Kleve..  Mit der Leistung zufrieden und dennoch nur mit einem Zähler kehrten der Klever Zweitligist vom Doppelspieltag aus dem Süden Deutschlands zurück. Während es am Samstag bei der DJK Offenburg eine 1:6-Niederlage gab, schlossen die Weiß-Rot-Weißen die Saison gestern mit einem 5:5-Unentschieden bei der NSU Neckarsulm ab. „Mit dem 5:5 zum Abschluss sind wir nun alle glücklich“, gab WRW-Spielerin Judith Hanselka stellvertretend für ihre Mannschaft Auskunft. „In Offenburg haben wir, so komisch das klingt, gut gespielt, aber einfach viel zu deutlich verloren. Darum sind wir froh, dass die Saison mit einem Punktgewinn in Neckarsulm positiv endete.“

In Offenburg lief für die Kleverinnen zumindest laut Papier nicht viel zusammen. Ein Sieg von Yuko Imamura gegen DJK-Schwachpunkt Tetyana Maksimenko war dies gesamte Ausbeute der Schwanenstädterinnen. Dabei hatte das Quartett auch in anderen Duellen Chancen, um zu punkten.

So vergab Imamura gegen DJK-Spitzenspielerin Nicole Trosman zwei Matchbälle, Hanselka reichte eine 2:0-Satzführung und ein 4:0 in Satz drei gegen Theresa Lehmann nicht zu einem Sieg, und auch das Doppel von Imamura/Annie Yang ging erst nach dem fünften Satz an die Gastgeberinnen. „Es war insgesamt mehr drin. Beim zwischenzeitlichen 1:4 hätte es auch 3:2 für uns stehen können“, blickte Hanselka noch einmal auf den ersten Tag eins des Doppelspieltags zurück.

Trotz der Niederlage ging das Klever Team mit positiven Gedanken an die Tische in Neckarsulm. Und hier legten die WRW-Damen einen idealen Start hin. Beide Doppel endeten zu Gunsten der Weiß-Rot-Weißen. Judith Hanselka und Jelena Muetstege gewannen gegen das Spitzenduo des NSU, Rosalia Stähr und Martina Smistikova, während Yuko Imamura und Annie Yang gegen Rebecca Matthes und Luisa Sich unterlagen.

Zwei Fünfsatzniederlagen von Muetstege und Imamura im Anschluss machten das Spiel wieder offen. „Wir hatten in beiden Partien unsere Chancen, ich hätte gerne schon mein erstes Spiel gewonnen und damit den Weg zum Sieg geebnet“ sagte Imamura nach dem Duell. An den hinteren Positionen konnte Yang vor der Pause mit einem Erfolg über Matthes die Niederlage von Hanselka gegen Säger zum 3:3 ausgleichen, ehe es in Einzeldurchgang Nummer zwei ging. Hier lieferten sich die Spitzenspielerinnen Imamura und Stähr ein würdiges Duell. Erst im Entscheidungssatz ging Imamura als Siegerin vom Tisch, was Muetstege gegen Smistikova nicht gelang. Außerdem musste Annie Yang die Stärke von Nachwuchsspielerin Säger genauso wie Hanselka zuvor anerkennen, so dass die Gastgeberinnen mit 5:4 davonzogen.

Doch Hanselka behielt die Nerven und machte das 5:5-Unentschieden perfekt. „Es war wirklich ein tolles Spiel der gesamten Mannschaft, weil alle punkteten und wir einen Zähler mitnehmen konnten“, freute sich auch Ildiko Imamura, die die Mannschaft dieses Mal abseits des Tisches betreute. „Wir freuen uns nun auf die Pause und die nächste Saison.“