Mit Spaß zurück in die Erfolgsspur
11.09.2009 | 23:00 Uhr 2009-09-11T23:00:00+0200Georg Kreß, Trainer des 1. FC Kleve, lässt vor dem Gastspiel bei der SSVg. Velbert nichts unversucht.
Niedergeschlagen und sprachlos saßen die Fußballer des 1. FC Kleve am vorigen Sonntag nach der 1:3-Pleite gegen Westfalia Herne in der Kabine. Georg Kreß hielt es nicht nur deshalb für unangebracht, beim NRW-Ligisten den Knüppel auszupacken.
Stattdessen zog der Trainer der Blau-Roten vor dem Gastspiel bei der Sport- und Spielvereinigung Velbert am Sonntag (15 Uhr, Stadion Sonnenblume) andere Register. „Ich habe der Mannschaft vermittelt, dass Fußball Spaß macht”, sagt Kreß. So sollen seine Schützlinge nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur finden.
Eric Jansen spricht Mut zu
Nach dem verheißungsvollen Start mit immerhin fünf Punkten aus vier Spielen wollen die Verantwortlichen am Bresserberg jedoch nicht in Panik verfallen. Dies vermittelte zu Wochenbeginn auch Eric Jansen. Der 2. Vorsitzende sprach den FCK-Kickern Mut zu. Und auch Kreß sagt: „Es ist doch noch nichts passiert. Wir haben gerade einmal sieben Spieltage hinter uns.”
Unterdessen hat der 46-Jährige auch ein Problem der Physis ausgemacht. „Vielleicht hat es gegen Herne auch an der Kraft gelegen”, mutmaßt Kreß und weiß, „dass wir Spiele wie etwa gegen Aachen nicht alle drei Tage abliefern können”. Stattdessen scheinen vor allem jene Kicker, die zuvor nur in unteren Spielklassen am Ball waren, Probleme mit der hohen Intensität zu haben. „Und dann bleibt es an den gestandenen Spieler hängen. Doch irgendwann ist auch deren Akku leer”, bemerkt Kreß. Der FCK-Trainer hat daher „die Quantität des Trainings gedrosselt”. Statt sechs Einheiten standen demzufolge nur fünf auf dem Programm.
Patrick Behrendt fällt wegen einer Überdehnung der Innenbänder im Knie aus. Fraglich ist der Einsatz von Bulut Aksoy, dessen Oberschenkel zwickt. Ob indes Dominik Schütz oder Sascha Horsmann das Tor hütet, will Kreß „aus dem Bauch heraus entscheiden”.
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