Mewes freut sich auf sein Heimspiel

Was wir bereits wissen
Der SV Hönnepel-Niedermörmter gastiert in der Fußball-Oberliga am Sonntag bei der U 23 des SC Rot-Weiß Oberhausen.

Kalkar. Georg Mewes, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter, kann sich am Sonntag zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg zum Kunstrasenplatz an der Lindnerstraße machen, hat seine Mannschaft doch dort bei der U23 des SC Rot-Weiß Oberhausen das nächste Meisterschaftsspiel zu bestreiten. Im Hinspiel gab es zwischen diesen beiden Teams keinen Sieger, 1:1 trennte man sich nach ausgeglichenem Spiel an der Düffelsmühle.

Hö.-Nie. kann nach dem 3:0-Erfolg am Mittwochabend gegen den VfR Krefeld-Fischeln gut gelaunt ins Ruhrgebiet fahren. Mewes hat die siegreich abgeschlossene Partie wie auch den heimischen Anhängern gut gefallen. Die Schwarz-Gelben zeigten drei Tage nach dem 2:3 gegen den Wuppertaler SV eine ansehnliche Partie und setzten sich auch in der Höhe verdient durch. Erstaunlich war, dass bei drei erzielten Toren (Pascal Nimptsch, Daniel Boldt, Markus Heppke), der sonstige Schütze vom Dienst, Andre Trienenjost, diesmal leer ausging. Dies trat der Freude über drei weitere Punkte aber keinen Abbruch.

46 Zähler hat der SV inzwischen gesammelt und sich auf den vierten Platz vorgearbeitet. Sollte es in den verbleibenden Begegnungen gut laufen, ist auch noch Rang 3 zu realisieren. Dies interessiert „Schorsch“ Mewes aber nur minimal: „Für mich ist wichtig, dass wir gut spielen und uns im Vorderfeld festsetzen: „Wenn es am Ende zum fünften Platz reicht, bin ich auch zufrieden. Dann hätten wir eine gute Saison gespielt. Dass wir nicht wieder Meister werden würden, war allen klar. Aber das muss ja auch nicht sein.“

Beim sonntäglichen Match wird er wieder einige personelle Änderungen vornehmen, um allen Akteuren die Gelegenheit zu geben, sich zu zeigen. Diese ständige Rotation möchte er bis zum Saisonende beibehalten, sofern es keine Verletzungen oder Platzverweise gibt. Somit ist davon auszugehen, dass der etatmäßige Spielführer Christian Mikolajczak wieder in der Startelf steht. Er musste sich das Spiel gegen Fischeln 90 Minuten vom Spielfeldrand aus ansehen. Während Benjamin Schüssler verletzungsbedingt weiter aussetzen muss, sind ansonsten alle Akteure an Bord. Ein leichtes Fragezeichen steht noch hinter Mike Wezendonk (Aduktorenprobleme).

Die Oberhausener Mannschaft sieht Mewes auf Augenhöhe mit seiner Truppe: „RWO ist eine Wundertüte. Man weiß nie, in welcher Formation sie antreten.“ Er ist aber überzeugt davon, dass die „Kleeblätter“ einige Akteure aus dem Kader der 1. Mannschaft aufbieten werden. Besonders zu beachten gilt es auf den langen Sturmführer Philipp Goris, der 17 Treffer auf dem Konto hat und mit dem Wuppertaler Marvin Ellmann die Oberliga-Torschützenliste anführt.

„Wir dürfen die Oberhausener nicht ins Spiel kommen lassen. Wenn die Lust bekommen, sind sie nur schwer aufzuhalten“ erwartet Mewes vom SV viel Einsatz und vor allem Aggressivität in den Zweikämpfen. Und dann will er auch noch eine Steigerung in spielerischer Hinsicht sehen. Er glaubt an einen knappen Spielausgang und wäre sehr glücklich, wenn Hö.-Nie. gerade in seiner Heimatstadt drei weitere Punkte kassiert.