Kaul: „Das ist für uns keine leichte Aufgabe“

Bedburg-Hau..  Die Rückrunde hat erst gerade begonnen und schon steht das erste Derby in der Bezirksliga auf dem Programm. Auf dem Hasselter Sportplatz gastiert der SV Hönnepel/Niedermörmter II am Sonntag bei der SGE Bedburg-Hau. „Das ist für uns keine leichte Aufgabe, Hö./Nie. II gehört zu den spielstärksten Mannschaften der ganzen Liga“, zollt SGE-Coach Sebastian Kaul dem Gegner eine Menge Respekt. Besonders auf Daniel Beine müsse sein Team aufpassen und ihn nach Möglichkeit aus dem Spiel nehmen. Mit gemischten Gefühlen denkt er an das Hinspiel, das sein Team zwar mit 0:2 verlor, aber gerade im zweiten Durchgang eine gute Leistung ablieferte. „Daran wollen wir anknüpfen, wir wollen es Hö./Nie. II so schwer wie möglich machen.“

Verzichten muss Kaul nur auf Robert Roll, der aus beruflichen Gründen fehlt. Wieder vollständig genesen ist hingegen Dominic Weber, der am vergangenen Wochenende wegen einer Viruserkrankung nur wenige Minuten mitwirken konnte. „Zudem tut Spielern wie Andreas Raith und Frederic Wensing die zusätzliche Trainingswoche gut, nachdem sie erkrankt waren“, freut sich Kaul, dass er fast alle Mann an Bord hat.

Erste Spiel

Für den SV Hönnepel-Niedermörmter II ist das Derby gegen die SGE das erste Spiel der Rückrunde, da die Auftaktpartie gegen Spellen aufgrund von Platzproblemen nicht stattfinden konnte. „Wir waren vorbereitet und hätten gerne gespielt. Natürlich war das nicht optimal“, sagt Trainer Sven Schützek. Dass Bedburg-Hau hingegen schon eine Partie bestritten hat und besonders wie das Spiel verlaufen war, sieht Schützek als Vorteil für den Gegner: „Die SGE weiß jetzt schon mal nach der Pause, wo sie stehen. Außerdem haben sie einen 0:2-Rückstand aufgeholt und noch 2:2 gespielt. Das setzt gerade vor dem Derby nochmal zusätzliche Kräfte frei.“ Man selber schlägt sich derweil weiter mit der Grippewelle herum, sodass hinter den Einsätzen einiger Akteure noch dicke Fragezeichen stehen. „Trotzdem werden wir wieder eine gute Mannschaft auf den Platz bringen. Wir müssen nur unsere Leistung abrufen“, fordert Schützek.

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