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Kampfansage nach Haavers Heimsieg

13.06.2011 | 21:51 Uhr

Weeze. Lokalmatador Knut Haaver gewinnt die 33. Auflage des Pfingst-Halbmarathons und will mehr. Beim vom TSV Weeze ausgerichteten Laufspektakel läuft der 32-Jährige nach 1:13:50 Stunden als Erster über die Ziellinie.

Dass an dem Sprichwort „die Zeit ist der beste Arzt“ etwas Wahres dran ist, das hat Knut Haaver unter Beweis gestellt. Noch vor gut einem Jahr quälte den Läufer vom TSV Weeze ein Kapselabriss im Sprunggelenk – heute ist er wieder topfit und sammelt eifrig Erfolge.

Der amtierende Nordrhein-Crossmeister heimste auch gestern einen Sieg ein, denn sein Heimverein hatte zur 33. Auflage des Weezer Pfingst-Halbmarathons eingeladen. Die Teilnahme für Haaver war da reine Ehrensache. „Ich hab e mir schon vorgenommen zu siegen. Aber ich hatte auch Glück, dass die Konkurrenz   gering war“, sagte er ehrlich.   

Um zehn Uhr hallte der Startschuss durch das August-Janssen-Sportzentrum. Von da an war klar, dass die Läufer, die sich die 21,1 Kilometer vorgeknöpft hatten, für mindestens 70 Minuten unterwegs sein würden.

Doch für die Zuschauer wurde es trotzdem nicht langweilig: Sie konnten sich mit ihrem Applaus für die 5000-Meter-Läufer, die zeitgleich gestartet waren, von dem windigen und etwas ungemütlichen Wetter ablenken. Peter Lucas Zens vom LG Dorsten setzte sich beim Jedermannlauf in nur 16:57 Minuten durch. Doch obwohl sich das Orga-Team wieder mit viel Hingabe der Veranstaltung verschrieben hatte, kam die vertraute TSV-Stimmung nicht gänzlich auf. Vielleicht lag es an dem von den Vorjahren verwöhnten Zuschauer, dessen Stimmung sich gestern durch das Wetter – das in den vorigen Jahren stets fantastisch war – etwas trüben ließ. Auch ließ sich Petrus nicht von Moderator Laurenz Thissen bestechen, der scherzte: „Jetzt haben wir schon ein aktives Ehepaar namens Sommer und trotzdem ist’s bedeckt.“ 

Sieger jubelt schon auf Aschenbahn

Woran es auch lag, die Ränge blieben leider etwas leerer, die Veranstaltung aber nicht weniger spannend.  Schließlich ging es nicht nur um den Gesamtsieg bei der 33. Auflage, sondern auch um den Halbmarathon-Cup, bei dem die Zeiten von den Veranstaltungen in Nütterden und in Weeze addiert werden.

Als ein zierlicher Mann, der hinter einem Fahrrad her rannte, an der Uedemer Straße gesichtet wurde, war klar, dass Knut Haaver nicht mehr weit vom Stadion entfernt war. Jubelnd betrat er die Aschenbahn, riss die Arme nach oben und ließ sich von den Zuschauern  ordentlich feiern.  Nach 1:13:50 Stunden blieb die Stoppuhr stehen. „Ich will mich wieder zeigen, denn ich bin wieder da“, drohte der Haaver. Die schnellste Frau war Silke Optekamp vom Bunert Running Team, die nach 1:23:51 Stunden ins Ziel kam.  „Es war leider total windig, was hart war. Aber die schöne Strecke macht das wieder wett“, so die 32-Jährige.

Judith Kerkhoff

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Kampfansage nach Haavers Heimsieg
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2011-06-13 21:51
Kleve und Region