Großes Finale im Freispringwettbewerb

Was wir bereits wissen
Pferdesport: Die Vorbereitungen für das Finale des NRW-Wettbewerbes laufenderzeit auf Hochtouren.

Uedem. In der Reithalle Uedemer Ortsteil Keppeln laufen die Vorbereitungen für das Finale des NRW-Freispringwettbewerbes auf Hochtouren. Am Sonntag geht es bereits um 11 Uhr los, wenn die drei- beziehungsweise vierjährigen Ponys über die Hindernisse gehen. Mit dabei ist unter anderem die „Christella SG“ (Cristallo II/Lord Lancer) aus der Zucht und im Besitz des Kranenburgers Gerd Schulte-Geldermann. Das Championat endet mit der Vorstellung der vierjährigen Pferde, die um 13.30 Uhr beginnt.

Zum Start berechtigt

Die Fäden zu dieser hochkarätigen Veranstaltung für Züchter und Pferdebesitzer, für die erneut die Reitsportgemeinschaft Thoenes verantwortlich zeichnet, laufen bei Jörg Zahn und Carina-Madeleine Janßen zusammen. Denn sie müssen nicht nur den Ablauf organisieren, sondern im Bereich der Meldestelle auch die Ergebnisse der vorangegangenen drei Qualifikationen überprüfen, die zum Finalstart berechtigen.

Mit dabei sein dürfte in jeden Fall auch der dreijährige Hengste Cadillac, Sohn des „Cristallo II“ (Muttervater „Cornet Obolensky“), der bei der Auftaktveranstaltung dieses Wettbewerbes zu begeistern wusste und dort zweimal die Wertnote 9.00 (= sehr gut) erhielt. Bereits dort präsentierte sich der Dreijährige für sein Alter schon sehr reif im Ablauf sowie von Anfang an kraftvoll und sportlich. Eine ausgezeichnete Vorstellung bot zudem der Schimmelhengst aus der Gelderner Zuchtgemeinschaft Schraets, an dem ebenfalls ganz wenig auszusetzen gab. Zu beurteilen war damals wie auch beim Finale am Sonntag Rhythmus, Beintechnik und Bascule, bei der sich der Rücken des Pferdes über dem Hindernis in möglichst vollendeter Form aufwölbt.

Am Richtertisch wird Gerd Könemann aus Rhede-Krommert, der gelernter Pferdewirt mit dem Schwerpunkt Reiten ist und vor fünf Jahren Turnierrichter wurde.

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert hat Könemann bereits eine Vielzahl von jungen Pferden an den Sport herangeführt und seit 15 Jahren eine Reihe von Lehrlingen bis zu ihrer Prüfung, teils mit Steensbeck-Plakette und darüber hinaus, ausgebildet.

Dass der Westfale und Inhaber des Goldenen Reitabzeichens ein Kenner der Szene ist, beweisen nicht nur seine über 40 Siege in der schweren Klasse oder einige Einsätze als Nationenpreisreiter, sondern auch die Tatsache, dass er bis dato rund 150 Pferde für das Bundeschampionat qualifizierte.