Georg Mewes fordert: „Ich will Tore sehen“

Was wir bereits wissen
Fußball-Oberliga: Der SV Hönnepel-Niedermörmter erwartet an der Düffelsmühle heute den Abstiegskandidaten VdS Nievenheim.

Kalkar. „Ich will Tore sehen“, fordert Georg Mewes, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter, einen klaren Erfolg im heutigen Heimspiel - Anstoß an der Düffelsmühle ist um 19.30 Uhr - gegen die stark vom Abstieg bedrohte Mannschaft des VdS Nievenheim. Bereits das Hinspiel ging klar mit 4:0 an die Schwarz-Gelben. Andre Trienenjost war damals zweifacher Torschütze, Pascal Nimptsch und Kevin Barra steuerten die übrigen Treffer zu einem Sieg bei, der durchaus auch höher hätte ausfallen können.

Mewes liegt die letzte 0:6-Niederlage bei der U23 des MSV Duisburg noch immer schwer im Magen. An der Westender Straße erwischte der SV einen ganz schwachen Tag gegen eine junge „Zebra-Truppe“, die ins Rollen kam und Hö._Nie. mit einer derben Schlappe auf die Heimreise schickte.

Eine Trotzreaktion erwartet der Übungsleiter von seinen Schützlingen. „Mir passte es gar nicht, dass die Partie gegen Fischeln am Sonntag ausgefallen ist. Dort wollte ich schon sehen, dass sich die Mannschaft nach der Pleite rehabilitiert“, kann Mewes nun den Anpfiff gegen Nievenheim kaum erwarten. Er will unbedingt die 40-Punkte-Grenze erreichen, das wäre bei einem Sieg geschafft. Ein Spiel unter schwierigen Bedingungen werde es geben unter Flutlicht auf dem Nebenplatz, der aber gut zu bespielen sei, weil er in den letzten Tagen geschont wurde. Vom Gegner aus der unteren Tabellenregion erwartet er offensiv keine großen Aktivitäten. „Die werden sich mit allen Spielern hinten reinstellen und auf Konter lauern“, ist er sicher, dass die von Robert Nistroy betreute Mannschaft Beton anrühren wird. Aber immerhin besitzen die Nievenheimer mit Kevin Scholz einen Stürmer, der mit zehn Treffern in der Torjägerliste ziemlich weit vorne platziert ist. „Mehr Tore hat bei uns nur Andre Trienenjost gemacht“, weiß er, auf welchen gegnerischen Spieler man am meisten zu achten hat.

Hö.-Nie. kann erstmals in dieser Saison auf alle Akteure zurückgreifen. Somit hat „Schorsch“ Mewes die Qual der Wahl. Nach dem Debakel in Duisburg wird er sein Team wahrscheinlich auf vier oder fünf Positionen verändern: „Nach einem solchen Debakel muss man denjenigen eine Chance geben, die in der zweiten Reihe gestanden haben.“

Wer auch immer aufläuft, Mewes will nicht nur eine Leistungssteigerung sehen, sondern auch erkennen, dass alle Akteure sich rehabilitieren möchten: „Ich sehe uns in einer klaren Favoritenrolle, und das wollen wir auf dem Platz auch zeigen.“ Mewes ist mit dem bisher erreichten siebten Tabellenplatz nicht zufrieden: „Wir haben noch die Möglichkeit, einige Plätze weiter nach oben zu kommen. Und das können wir auch schaffen, wenn wir die Leistung zeigen, zu der wir in der Lage sind.“ Er will nicht nur drei Zähler gegen Nievenheim zu Hause behalten, sondern auch am Ostermontag bei Schlusslicht VfB Homberg gewinnen: „Wenn wir das schaffen, sieht es besser aus.“