Gastgeber im Spitzenspiel

Was wir bereits wissen
Bedburg-Hau empfängt morgen Verbandsliga-Titelanwärter DJK Rheinkraft Neuss. Bezirksliga-Damen treten beim Tabellennachbarn TV Königshardt III an.

Verbandsliga-Herren: SV Bedburg-Hau - DJK Rheinkraft Neuss (0:3): Auf den eher als Trainingseinheit unter echten Wettkampfbedingungen einzustufenden Auftritt im WVV-Bezirkspokal folgt nun (Samstag 18.30 Uhr, Sporthalle Weißes Tor, Kleve) für die SV Bedburg-Hau das ungleich wichtigere Meisterschaftsduell gegen Rheinkraft Neuss.

Die Gäste, die vergangenen Saison den Titel holten, aber auf den Aufstieg in die Oberliga verzichteten, sind auch in dieser Spielzeit wieder heißer Kandidat auf den Titelgewinn. Die DJK sicherte sich Ende Dezember mit sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Hau die inoffizielle Halbzeit-Meisterschaft. Zum Rückrundenauftakt verwies Neuß im Spitzenspiel den momentanen Tabellenzweiten TVG Holsterhausen in vier Sätzen in die Schranken. Erst einmal im Saisonverlauf musste das ungeschlagene Neusser Team einen Punkt quittieren, weil in Hilden nur ein knapper Sieg im Tie-Break gelang.

Gemessen an diesen beeindruckenden Fakten und mit Blick auf das glatt 0:3 verlorene Hinspiel billigt Gastgeber Hau dem Ligaprimus im neuerlichen Duell die Favoritenrolle zu. Widerstandslos ergeben will sich die Moerkerk-Sechs jedoch nicht. „Neuss einen oder sogar zwei Punkte abzunehmen wäre schön! Dazu muss bei uns jedoch alles passen und Neuss einen nicht ganz so guten Tag erwischen“, erklärt Haus Angreifer Stephan Reinders.
Bezirksliga-Damen: TV Jahn Königshardt III - SV Bedburg-Hau (1:3):
Bis zum Saisonende stehen in der Bezirksliga noch vier Spieltage aus. Aber schon in den kommenden zwei Partien gegen den Tabellennachbarn aus Königshardt (Samstag ca. 17 Uhr Halle Schoelkensdyck, Wachtendonk) und dann gegen Schlusslicht TuS Baerl entscheidet sich aller Voraussicht nach, ob die Sechs von Trainer Peter Schrievers noch den Gang in die Abstiegsrelegation vermeiden kann. Oberste Pflicht ist dabei eine Wiederholung des Hinspielsieges über den aktuell drei Punkte besseren Tabellensechsten Königshardt, der im Hinspiel in Hau nach seiner 1:0-Führung und einem 10:3-Vorsprung im zweiten Durchgang vom Schrievers-Team dann doch noch mit 3:1 besiegt werden konnte. Doch das ist Statistik. In Wachtendonk werden die Karten zwischen beiden Mannschaften neu gemischt. Haus Handicap ist dabei, dass im Angriff neben der schon lange verletzten Petra Stockhorst jetzt auch Hanna Ripkens mit einem Bänderriss ausfällt.
Kreisliga/Kleve - Damen: TSV Wa./Wa. III – 1.VBC Goch II (3:0):
Die Gocher Erstgarnitur meldete zur Wochenmitte mit einem Zu-Null-Sieg über den direkten Mitkonkurrenten Issum und dem Vorrücken auf den zweiten Tabellenplatz Ansprüche auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse an. Von solchen Höhenflügen in der Tabelle kann Gochs Zweitvertretung nur träumen. Im bisherigen Saisonverlauf ist dem noch sieglosen Team bislang auch noch kein Satzgewinn gelungen. Viele Möglichkeiten, diese negative Bilanz zumindest etwas zu schönen, bieten sich dem Schlusslicht in vier noch bis zum Saisonende ausstehenden Partien nicht mehr. Die größte Chance dazu bietet wohl Gochs Gastspiel (Sonntag 11 Uhr Halle Schoelkensdyck) beim nur drei Punkte besseren Tabellenvorletzten Wachtendonk, der das Hinspiel noch 3:0 gewann.