Für WRW hat es der Start in sich
31.08.2011 | 19:00 Uhr 2011-08-31T19:00:00+0200
Kleve. Wenn das Ende des Sommers den Startschuss für die Tischtennissaison bedeuten würde, dann müsste der Tischtennissport wohl ein Jahr pausieren. Zum Glück ist der Terminplan rund um den Sport mit dem kleinen Zelluloidball beständiger als das Wetter: Pünktlich zum ersten Septemberwochenende wird wieder aufgeschlagen.
Die Zweitliga-Damen von WRW Kleve eröffnen am Sonntag um 14 Uhr beim TTV Hövelhof die neue Saison.
Anders als die Ostwestfalen, gehen die Kleverinnen fast unverändert in die neue Saison: Neben Ilka Böhning, Carla Nouwen und Jessica Wirdemann schlägt Liza-Marie Siegmund an Position vier auf. Nach einem Jahr in der Regionalliga ist das WRW-Eigengewächs zurück in der ersten Mannschaft und nimmt den Platz von Suzanne Dieker ein, die zum Ligakonkurrenten nach Anröchte wechselte.
„Die Liga ist sehr stark. Aber wir hoffen, ähnlich gut wie in der abgelaufenen Spielzeit abschneiden und im Endklassement zur oberen Hälfte zu gehören“, gibt die WRW-Vorsitzende Sabine Bötcher dem Team ein Ziel. Auch ihr Tipp für die beiden Absteiger und den Titelaspiranten ist schon gefallen:„Abstiegskandidaten sind die Aufsteiger Schwalbe Bergneustadt und VfL Tegel.“ Und der Meisterschaftsfavorit? Der lässt nicht lange auf sich warten: Auf geht`s zum TTV Hövelhof. Keine einfache Aufgabe wartet also am Sonntag auf die Klever Vier. TTV-Manager Klaus-Dieter Borgmeier stellt mit seinem Kader jedenfalls die schlagkräftigste Auswahl der Liga. Hinter Aimei Wang, die im Vorjahr noch Bundesliga spielte, wartet die etablierte Elena Shapovalova. Dong Li und Tetjana Tkachova werden an den Positionen drei und vier ebenfalls nur schwer zu bezwingen sein.
Mit einer Mischung aus Optimismus und Realismus im Gepäck macht sich WRW auf den Weg. „Auch wenn wir wissen, dass Hövelhof nicht in Bestbesetzung spielen wird, so sind wir trotzdem klarer Außenseiter“, sagt Böhning. Dass der TTV nicht in stärkster Formation aufschlägt, bedeutet, dass an Position vier die Niederländerin Nicky Zetsen aufläuft. „Besonders an den Positionen eins und drei ist Hövelhof stark besetzt, auch wenn der Gastgeber wahrscheinlich auf Abwehrstrategin Dong Li verzichten wird“, so Böhning weiter.
Was die WRW-Vier entgegenzusetzen hat? Die Stimmung im Team ist gut. Carla Nouwen hofft auf einen Überraschungseffekt zum Auftakt: „Unser Vorteil sind zwei wirklich gute Doppel. Wenn wir gleich zu Beginn die Auftaktpartien für uns entscheiden, dann ist vielleicht etwas drin.“
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