Freispringer trifft talentierten Vererber
15.02.2010 | 20:28 Uhr 2010-02-15T20:28:00+0100Goch. Zum zweiten Mal war der Freispringwettbewerb des Reit- und Fahrvereins von Driesen Asperden-Kessel mit der Hengstpräsentation des Landgestütes NRW gekoppelt.
Hunderte Besucher waren trotz kalten Winterwetters am Karnevalssamstag zur Vereinsreithalle gekommen, um drei- und vierjährige Nachwuchstalente freispringend zu beäugen und dann prämierte und talentierte Vererber des Landgestütes zu erleben.
Bestes dreijähriges Springpferd wurde mit der Note 16,3 der Hengst Chin Chin's Erbe aus Zucht und Besitz von Josef Hüpen aus Straelen. Bei den vierjährigen Pferden siegte die Stute Princess Peach mit einer Wertnote von 16,7. Ihre B-Note war gleichzeitig die höchste Note, die die Richter vergaben: 8,7 gab es für Manier, Technik und Übersicht des Pferdes. Züchterin und Besitzerin Karin Schlarhorst Schulten aus Hamminkeln stellte die Fuchsstute vor. Die Herzen der Richter und des Publikums konnte die vierjährige Don't Worry-Tochter Dorothy gewinnen: das deutsche Reitpony mit der Welsh B-Abstammung siegte mit der Note 16,2. Da strahlte nicht nur Besitzerin Antje Honig, sondern auch ihre Tochter Marie-Luise, die das Pony ritt.
Auch die Hengstpräsentation erwies sich als Zuschauermagnet. Mit Herz kommentierte Landstallmeisterin Susanne Schmitt-Rimkus die Schau ihrer vierzehn mitgebrachten Youngster und Stars. Der Dreijährige Nils gefiel dem Publikum besonders. Auch der Vierjährige Flores Dream machte Eindruck. In Asperden unter dem Sattel vorgestellt, soll er der Crack fürs diesjährige Bundeschampionat in Warendorf für Landgestütshauptwärter Christian Koller im Fahrsport werden.
Johannes Baumeister, anwesender Kreis Klever Züchter, wird diesen Nachmittag nicht so schnell vergessen. Als Höhepunkt zeigte Henrike Sommer auf den von ihm gezogenen Fürst Piccolo Dressur-Elemente der schweren Klasse. Ein Erinnerungsfoto mit den Beteiligten hat für Baumeister einen besonderen Stellenwert: „Ich habe nur ein Foto von mir und Fürst Piccolo als Fohlen.” Glück hatten die Veranstalter indes mit dem Wetter. Als die drei Pferdetransporter mit dem wertvollen Inhalt wieder in Warendorf angekommen waren, setzte erst der Schneefall ein.
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