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Ein Sieg bis zum Aufstieg

16.02.2010 | 18:19 Uhr

Weeze. Mit einem blauen Auge traten die Volleyballerinnen des TSV Weeze in der Bezirksliga die Heimreise vom Tabellenzweiten Union Hamborn an. Am Ende stand ein 3:2 (25:18, 25:23, 11:25, 25:27, 17:15) zu Buche, aber die Gäste hatten dabei nach einer 2:0-Satzführung einen Matchball abzuwehren.

Im Auftaktsatz hatte Weeze noch für klare Verhältnisse gesorgt. Doch im Laufe des zweiten Abschnittes traten vor allem in der Annahme vermehrt Probleme auf und das Zuspiel ließ ebenso einige Wünsche offen. Beim Stand von 19:14 wechselte Trainer Heiko Dannenberg auf der Zuspielerposition, was sich nicht auszahlte. Im Gegenteil, der Gegner kam bis auf 23:24 heran, ehe der TSV nach einer Auszeit den Sack zumachen konnte. Der dritte Durchgang lief am Tabellenchef vollkommen vorbei: 1:18 lag der TSV hinten.

Entscheidung im Tie-Break

Erst im vierten Satz war das Spiel wieder ausgeglichen. Weeze lief zwar ständig einem Rückstand hinterher, konnte aber zum 21:21 und 24:24 ausgleichen und war beim 25:25 noch dran. Die letzten beiden Punkte gelangen Hamborn, so dass man in den Tie-Break ging. Die Führung wechselte ständig, und beim 14:15 aus Weezer Sicht nahm Dannenberg seine letzte Auszeit. Die wirkte, denn die Gäste konnten das Geschehen noch einmal wenden. „Das Spiel war nicht berauschend. Es war teilweise ein fürchterliches Gegurke”, so Dannenberg. Ein Sieg fehlt seinem Team nun noch zum Aufstieg.

TSV: Lauff, Derksen, Schwankweiler, Coumans, M. Weyermanns, Koenen; Frost - Simon, Veelemann, Peters.

Mit dem 3:1-Sieg (25:22, 26:24, 22:25, 25:19) über BW Dingden 3 sicherte sich die SV Bedburg-Hau endgültig den Klassenerhalt. „Alle Sätze waren hart umkämpft. Am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die es mehr wollte”, stellte SV-Trainer Hermann Kemper fest. Während der erste Satz noch relativ sicher an die Grün-Weißen ging, wurde es im zweiten beim 22:24 eng. Doch nach einer Auszeit konnte Annika Groß ihr Service durchbringen und somit ihrem Team Satz zwei sichern. Dingdens Simone Euting bereitete den Gastgeberinnen anschließend einige Probleme, so dass der dritte Durchgang verloren wurde. Im an-schließenden Abschnitt führte Bedburg-Hau stets. Auch wenn Dingden nach einem 20:15 auf 22:19 heran kam, „bestand nie die Gefahr, dass wir den Satz verlieren würden”, sagte Kemper. Nicht zuletzt dank des guten Service von Groß brachten die Gastgeberinnen diesen nach Hause. „Insgesamt haben wir wenig Fehlangaben gemacht, während uns auf der anderen Seite zehn Asse gelangen”, so Kemper. „Blöd war nur, dass Weezes Zweite nicht das Schiedsgericht gestellt hat”. So musste Bedburg-Hau kurz-fristig noch eins besorgen. bvg

SVB: M. Moß, Schumacher, Herzog, Groß, Stam, Caldenhoven, Schoofs, Ben-Hamida, B. Moß.

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