Druck mit neuer Offensive
19.02.2010 | 17:41 Uhr 2010-02-19T17:41:00+0100Kalkar. Nach guten Auftritten in der Vorbereitung macht sich beim SV Hönnepel/Niedermörmter Optimismus breit. „Wir haben gegen Schermbeck und Kleve gute Leistungen gezeigt, also habe ich vor unseren Gegnern in der Liga keine Angst”, erklärt Trainer Jan Kilkens.
Ob seine Schützlinge die Frühform auch für Pflichtaufgaben konservieren können, zeigt sich am Sonntag. Dann tritt Hö./Nie. ab 15 Uhr beim VfR Fischeln auf dem Kunstrasenplatz an der Kölner Straße an.
Ein Remis hilft nicht weiter
In Krefeld will Kilkens das Heil in der Flucht nach vorne suchen: „Wir werden von Beginn an versuchen, Druck zu erzeugen.” Der Niederländer weiß, dass ein Remis seiner Mannschaft in der derzeitigen Situation nicht hilft. Die Schwarz-Gelben stehen auf einem Abstiegsplatz und haben drei Punkte Rückstand aufs rettende Ufer.
Es könnte sein, dass der SV-Trainer im richtungsweisenden Spiel eine komplett neue Offensive ins Rennen schickt: Über links dürfte Uwe Sokolowski beginnen, über rechts Sascha Schnecker. Nur die Planstelle im Zentrum ist noch vakant. „Ich weiß noch nicht, ob Daniel Boldt oder Dejan Orlovic beginnt”, so Kilkens.
Er weiß jedoch, was er von seinem Personal erwartet: Tore, Tore, Tore. Als Kilkens am Donnerstag den PSV Eindhoven beim Hamburger SV spielen sah, stellte er einmal wieder eine Parallele zu seinem Team fest: „Die lagen später auch die ganze Zeit vorm gegnerischen Kasten und haben am Ende unglücklich verloren.”
Er nimmt dabei auch seine Defensive in die Pflicht. Standen Spiele zuletzt auf des Messers Schneide, gab's auch Patzer im Abwehrbereich. Demnach würde Kilkens begrüßen, wenn sich Tim Sanders am Sonntag fit meldet. Der Innenverteidiger hütete zuletzt krankheitsbedingt das Bett, doch sein Trainer glaubt an seine Rückkehr ins Team.
Einen Trumpf sieht Kilkens indes in der gut besetzten Bank: „Wenn es nicht läuft, kann ich immer gute Leute bringen, die unser Spiel dann beleben werden.”
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