Der Druck liegt bei der Viktoria
10.10.2008 | 18:50 Uhr 2008-10-10T18:50:00+0200Wer sich in Kevelaer für Fußball interessiert, müsste morgen eigentlich im Kevelaerer Hülspark-Stadion sein, denn der KSV trifft an diesem neunten Spieltag der Fußball-Bezirksliga auf Nachbar Viktoria Winnekendonk.
Wenn das Wetter mitspielt, dürfte mit mehr Zuschauern als normal zu rechnen sein. Der KSV-Kassierer hätte sicherlich nichts dagegen.
Derbys haben es in sich, sind einfach keine normalen Spieler, da geht es um sehr viel Prestige – und natürlich auch um drei Punkte. Klar, dass die Trainer schon eher Richtung Punkte schielen. Allzu viele haben beide noch nicht davon. Der KSV hat neun Zähler auf seinem Konto, die Grün-Weißen gerade mal fünf. Der Druck lastet somit erheblich stärker auf den Schultern der Grün-Weißen. Im vergangenen Jahr gab es in Winnekendonk ein 3:3. Im Hülspark hatte der KSV mit 3:1 die Nase vorn.
„Das ist für beide ein richtungsweisendes Spiel”, geht KSV-Coach Hans-Gerd Brouwers diese Partie recht nüchtern an. Daniel Roeloffs und Tobias Häntsch fallen beim Gastgeber weiter aus, Andre Brouwers und Mattis Heuvens sind wieder dabei, Marius Hellen wohl eher nicht.
Personalprobleme hat auch Christoph Gesthüsen von der Viktoria. Christian Quinders, Daniel Lamers, Patrick Brus fallen wohl aus, Rainer Eichhof und Michael Quinders sind wieder dabei. Die Viktoria braucht Punkte. Trainer Christoph Gesthüsen wäre in diesem Derby schon mit einem davon zufrieden.
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