Das war's dann wohl für die Spielvereinigung Kessel
11.02.2008 | 12:12 Uhr 2008-02-11T12:12:00+0100Ganz bittere Stunden für Horst Gecks. Ex-KSV-Coach verlor gegen seine alte Mannschaft mit 1:3.
Seit gestern 16.45 Uhr kann man sich bei der Spielvereinigung Kessel schon mal mit dem Gedanken „anfreunden”, im kommenden Jahr wieder in der Kreisliga A zu spielen. Der Tabellenvorletzte kassierte eine böse 1:3-Heimniederlage gegen den Kreisrivalen aus Kevelaer. Ganz bitter war dieses 1:3 für Horst „Pille” Gecks, denn seine neue Mannschaft ließ ihn gegen seine alte übel im Stich.
Sie hatten sich in dieser wichtigen Partie viel vorgenommen, die „Oranjes” von der Grenze. Doch das, was dabei herauskam, war „unterirdisch” - zumindest in Halbzeit eins. Die Partie war noch keine Viertelstunde alt, da war sie entschieden. Durch Tore von Johannes Winthuis (5.) und Andre Brouwers (13.) lag der KSV, der das Spiel total beherrschte, vorne. Als dann noch in Minute 37 Johannes Winthuis im Kesseler Strafraum festgehalten wurde, deutete Referee Robin Seyfert von Borussia Oedt direkt auf den Punkt. Andre Brouwers verwandelte bombensicher. Von Kessel war in Durchgang eins nichts zu sehen.
„Untergehen kann man ja, aber dann mit fliegenden Fahnen”, werden sich die Gecks-Schützlinge gedacht haben. Jetzt zeigten sie das, was man von ihnen angesichts ihrer prekären Tabellensituation von Anfang an hätte erwarten dürften. Sie nahmen den Kampf auf. Und plötzlich hatte der KSV, der sich seiner Sache wohl zu sicher war, Probleme. Die KSV-Abwehr, die auf ihren verletzten Stammkeeper Heinz Theunißen verzichten musste, schwamm ganz schön - vor allem bei hohen Bällen. Als Kessel dann nach einem „Bolzen” von Theunißen-Ersatz Christoph Roeloffs durch Benny Zwanziger auf 1:3 herankam, keimte wieder Hoffnung auf. Doch der zweite Treffer fiel nicht mehr, obwohl Chancen dazu da waren.
„Jedes Wort über dieses Spiel ist eins zuviel”, war Pille Gecks maßlos enttäuscht. KSV-Coach Hans-Gerd Brouwers war nur mit den ersten 45 Minuten zufrieden. „Wir haben es uns nach der Pause selbst schwer gemacht, weil wir den Ball nicht mehr in den eigenen Reihen halten konnten.”
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