CSV-Aktive überzeugen bei der DM

Kreis Kleve..  Im Velodrom in Berlin wurden die Deutschen Schwimmmeisterschaften ausgetragen. Für die Spitzenschwimmer Deutschlands ging es dabei um die Normerfüllung zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften. Einige DSV-Stars konnten mit beeindruckenden Leistungen überzeugen. So schlug Paul Biedermann über 200 Meter Freistil in einer Weltjahresbestzeit an.

Augenzeuge waren am Rande des 50-Meter-Beckens auch zehn Aktive des CSV Kleve. Aber nicht nur das. Durch die zuvor guten Leistungen auf Bezirks- und Landesebene hatte sich der CSV in nahezu allen Staffelwettkämpfen für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Dazu hatte Tobias Fürtjes über 50 Meter Brust, 50 Meter Freistil und über 50 Meter Schmetterling die Qualifikationen für die jeweiligen Einzelwettbewerben geschafft.

Vereinsrekorde

„Somit waren unsere Schwimmer auch aktiv im Wasser und konnten mit den erreichten Zeiten und Platzierungen mehr als zufrieden sein“, sagt Hans-Georg Kersjes, Vorsitzender des CSV Cleve. Mit einem Paukenschlag starteten die CSV-Männer in die Staffelwettkämpfe. Über 4-mal-200 Meter Freistil gingen Lars Rehbein, Hendrik Rehbein, Lukas Straeten und Tobias Fürtjes an den Start und unterboten die eigene Bestzeit und gleichzeitig den Vereinsrekord um mehr als sieben Sekunden. Sie erreichten am Ende in 8:40,11 Minuten einen beachtenswerten 14. Platz innerhalb eines erlesenen Teilnehmerfeldes. Lars Rehbein konnte als Startschwimmer der Staffel seine persönliche Bestzeit über 200 Meter Freistil auf 2:08,4 Minuten verbessern.

Die Damen des CSV Kleve, angespornt durch die tolle Leistung der Herren, steigerten die Bestzeit und den Vereinsrekord über 4-mal-100 Meter Freistil. In der Besetzung Hannah Cattelaens, Julia Averbrock, Anika Straeten und Kristin Katschak schlugen sie nach 4:22,08 Minuten an und erreichten im Endklassement den 23. Platz. In diesem Rennen stellte Cattelaens als Startschwimmerin mit einer Zeit von 1:04,51 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf.

Die „CSV-Boys“, zu denen Lars Rehbein, Lukas Bergmann, Joshua Ricken und Tobias Fürtjes zählen, ließen über 5-mal-100 Meter Freistil aufhorchen. In 3:50,43 Minuten belegten sie Platz 20. Rehbein hatte das Quartett mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 57,33 Sekunden gewissermaßen auf Touren gebracht.

Die Staffelteams der Schwanenstädter starteten am letzten Tag der Meisterschaften auch über 4-mal-100 Meter Lagen. Trotz der vier vorangegangen anstrengenden und ereignisreichen Tagen stiegen die Klever noch einmal mit sehr ordentlichen Leistungen aus dem Wasser und ließen ein weiteres Mal im Rahmen der DM die Vereinsrekorde purzeln. Die Damen erreichten in der Besetzung Kristin Katschak (eigene Rekordmarke als Startschwimmerin), Julia Averbrock, Hannah Cattelaens und Anika Straeten in 4:54,40 Minuten Platz 23. Die Herren mit Joshua Ricken, Lukas Straeten, Tobias Fürtjes und Lukas Bergmann erreichten 4:23,70 Minuten und damit Platz 24. Dabei blieb Ricken als Startschwimmer mit 1:09,72 Minuten erstmalig unter der 70-Sekunden-Marke.

Erstmals im Programm der Deutschen Meisterschaften waren die Mixed-Staffeln über 4-mal-100 Meter Freistil und Lagen. Jeweils zwei Damen und zwei Herren bildeten ein Quartett. Auch in diesen Entscheidungen waren die CSV-Staffeln vertreten und schlugen sich sehr achtbar.

Im Freistil-Wettbewerb gingen Joshua Ricken, Hannah Cattelaens, Lukas Straeten und Kristin Katschak an den Start und belegten in 4:10,15 Minuten den 15. Platz. Ricken steigerte seine persönliche Bestzeit auf 59,04 Sekunden und knackte damit die Minutengrenze. Bei den Lagen-Staffeln reihten sich Hannah Cattelaens, Julia Averbrock, Tobias Fürtjes und Joshua Ricken auf Platz 18 ein. Sie erreichten mit 4:33,26 Minuten eine sehr gute Zeit über diese Strecke.

Eine Reise wert

In den Einzelwettkämpfen konnte schließlich Tobias Fürtjes die Qualifikationszeiten bestätigen und zeigte vor allem über 50 Meter Freistil (24,61 Sekunden) und 50 Meter Schmetterling (26,22 Sekunden) seine Zugehörigkeit zu den 50 besten Sprintern in Deutschland.

„Von daher kann man sagen: Für unsere Aktiven und deren Betreuer war Berlin eine Reise wert“, zog Vorsitzender Kersjes ein rundum positives Fazit.