Chance für die Eigengewächse von WRW
22.02.2012 | 17:12 Uhr 2012-02-22T17:12:00+0100
Kleve. Vor einer Herausforderung der besonderen Art stehen am Sonntag die Damen von WRW Kleve. Denn wenn der Zweitligist beim Tabellenletzten TTC Schwalbe Bergneustadt aufschlägt, gehören erstmals zwei Eigengewächse zum Aufgebot der Mannschaft. Neben Ariane Liedmeier geht Liza-Marie Siegmund an Position vier an den Start.
Dennoch will WRW beim bisher noch punktlosen TTC einen Sieg erspielen und weitere zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen. „Wir haben mannschaftlich entschlossen, in Bergneustadt in dieser Aufstellung zu spielen“, erklärt die WRW-Vorsitzende Sabine Bötcher. „Liza-Marie Siegmund musste in der Rückrunde zurück in die Reserve und den Platz für Ariane Liedmeier räumen. Dennoch soll sie in den kommenden Jahren weiterhin die Möglichkeit erhalten, sich in der zweiten Bundesliga zu etablieren.“
Siegmund wird für Jessica Wirdemann aufschlagen, die am Montag eine wichtige Klausur anlässlich ihres Masterstudiums schreibt und somit entlastet wird. Neben Liedmeier und Siegmund werden im oberen Paarkreuz wie gewohnt Carla Nouwen und Ilka Böhning aufschlagen.
„Für alle Spielerinnen ist es nun eine andere Situation“, weiß Bötcher. Zwar liegt der TTC abgeschlagen am Ende der Tabelle, doch ist Spitzenspielerin Andrea Todorovic immer für zwei Punkte gut und kann auch ihr Doppel an der Seite von Judith Hanselka gewinnen. Die übrigen Spielerinnen fallen dagegen ab und konnten noch keine überragenden Leistungen zeigen. „Wenn Todorovic spielt, kann sie bis zu drei Punkte holen. Von allen Spielerinnen werden eine hohe Konzentration und gute Leistungen gefordert sein“, weiß Bötcher.
Die WRW-Vorsitzende wird unterdessen am Wochenende erneut mit den Planungen für die kommenden Saison beschäftigt sein und hofft, schon am Montag die Mannschaft für die nächste Spielzeit benennen zu können.
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