Bresserberg statt Tivoli
19.02.2010 | 17:45 Uhr 2010-02-19T17:45:00+0100Kleve. Wie auf heißen Kohlen wartete Georg Kreß am Freitag auf einen Anruf aus Aachen. Erst nach 14 Uhr erhielt der Trainer des 1. FC Kleve die Nachricht, dass auf dem alten Tivoli der Karlsstadt keine Spiele möglich seien.
„Soviel Sand hätten wir gar nicht auf den Platz werfen können, um ihn eben zu machen”, erklärte Jörg Laufenberg, der bei Alemannia Aachen 2 für die Pressearbeit zuständig ist.
Dass die NRW-Liga-Partie nun an einem späteren Zeitpunkt steigt, konnte Kreß nicht verärgern. Allerdings war der 47-Jährige ob des Informationsflusses aus Aachen ein wenig angefressen. „Es kann nicht sein, dass so ein Verein vormittags keine vernüftige Platzkommission auf die Beine stellt und wir deswegen nicht wissen, was los ist”, erklärte der FCK-Trainer.
Ein Alternativprogramm konnte Kreß trotz Zeitmangel dennoch auf die Beine stellen:Am Sonntag testen seine Schützlinge gegen die eigene zweite Mannschaft. Los gehts's um 14 Uhr auf dem Kunstrasen am Bresserberg. Bis auf Stürmer Bulut Aksoy, der sich am 3. März einer Operation unterziehen muss, stehen Kreß alle Spieler zur Verfügung. Auch Sebastian Sommer, der zuletzt im Klausur-Stress war, ist mit von der Partie.
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