Aufwärtstrend bei den Merkur-Damen

Kleve..  Trotz einer 22:25-Heimniederlage im Spiel am Sonntag gegen den TV Issum 2 war bei den Handball-Damen des VfL Merkur Kleve eine klare Leistungssteigerung erkennbar. Dabei stand der letzte Woche erkrankte Trainer August Bockenhüser wieder an der Seitenlinie des Bezirksligisten.

Mit leichten Veränderungen in der ersten Sieben hatte Coach Bockenhüser sein Team aufgestellt. Astrid Veenker begann erstmals auf der Mittelposition. „Es war auf dieser Position ein bemerkenswertes Debüt von ihr“, fand auch Bockenhüser einige lobende Worte für seine Spielerin.

Trotz neuer Impulse verschliefen die Merkur-Damen den Start jedoch und lagen nach etwa 10 Minuten bereits mit 1:5 zurück. „Hier haben wir das Spiel bereits verloren“, sagte Bockenhüser, „doch ohne dass ich eine Auszeit nehmen musste, hat sich die Mannschaft zurück ins Spiel gekämpft“. So kam sie stets auf zwei oder drei Tore an die Issumer heran, ohne jedoch in Schlagdistanz zu kommen.

Dies lag auch an der gegnerischen Spielerin auf Rechtsaußen, die den Unterschied zwischen den Teams ausmachte und die Klever Abwehr ein ums andere Mal regelrecht stehen ließ. Zudem konnte sie im Tempogegenstoßspiel mit ihrer enormen Schnelligkeit überzeugen. So lautete der Pausenstand 9:12 aus Klever Sicht.

Ausgeglichene zweite Hälfte

Das gleiche Bild setzte sich nach der Pause fort. Trotz druckvoller Angriffe aus dem Rückraum über Mara Kraume, Antje Pastoors, Veenker und der wieder einmal erfolgreichsten Torschützin Lena Schuchert konnten die Merkur-Damen den Rückstand nie auf ein Tor beschränken oder gar ausgleichen. Demzufolge endete das Spiel nach einer sehr ausgeglichenen zweiten Halbzeit mit 22:25.

Trotz der Niederlage war Bockenhüser zufrieden mit seiner Mannschaft, da „wir in der zweiten Hälfte gezeigt haben, was wir können und nur aufgrund individueller Fehler einen Punktgewinn verschenkt haben“. Nach der ersten Saisonhälfte fällt die Zwischenbilanz aber insgesamt positiv aus, weil die Merkur-Damen bei der Erfüllung des Saisonziels, dem Klassenerhalt, im Soll liegen.