Zehn gute Minuten waren zu wenig
12.09.2010 | 21:56 Uhr 2010-09-12T21:56:00+0200Straubing.(TW) Die Roosters präsentierten auch am zweiten Meisterschaftswochenende ihre zwei Gesichter: Zwei überzeugende Leistungen und Siege zu Hause sowie zwei Niederlagen auf fremdem Eis. Die jüngste in Straubing fiel allerdings mit 3:8 sehr deftig aus.
Straubing Tigers - Iserlohn Roosters 8:3 (2:1, 3:2, 3:0).Straubing gab von Beginn an Gas und spielte schon nach 66 Sekunden in Überzahl. IEC-Verteidiger Adrian Veideman saß gerade einmal 26 Sekunden auf der Strafbank, da traf Derek Hahn per Abstauber gegen die „Hähne“. Und auch das zweite Unterzahlspiel hatte für die Roosters Folgen. Diesmal dauerte es nach einer Strafe gegen Cam Paddock 42 Sekunden, dann war erneut Hahn zur Stelle und fälschte den Puck ab. Sechseinhalb Minuten nach Spielbeginn mussten die Gäste einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher hecheln, ein denkbar ungünstiger Start.
Dieser verlieh den Bayern zusätzliches Selbstvertrauen, sie dominierten, während die Sauerländer überhaupt nicht ins Spiel fanden. Aber sie schöpften neue Hoffnung nach einem Anschlusstreffer aus dem Nichts. Eine Sekunde vor der ersten Pause zog Jimmy Roy mit einem Drehschuss ab und überraschte damit nicht nur EHC-Schlussmann Dimitri Pätzold.
Dieser glückliche Treffer verlieh dem IEC neues Selbstvertrauen. Das machte sich zu Beginn des Mittelabschnitts bemerkbar, dann mit Danny aus den Birken im Tor, der Sinisa Martinovic abgelöst hatte. Trainer Ulrich Liebsch wollte damit ein Zeichen setzen, aber nicht die Leistung des Neuzugangs bewerten. Nur 108 Sekunden nach Wiederbeginn gelang Veideman bei Überzahl der Ausgleich. Iserlohn hatte nun seine beste Phase und machte gehörig Druck. Doch das Anrennen blieb erfolglos. Statt dessen brachten sich die Waldstädter innerhalb von zweieinhalb Minuten selbst um den Lohn. Einen Schuss von Hahn konnte aus den Birken nicht festhalten, kniend traf Karl Stewart im Nachschuss (27.). Straubing setzte nach und erhöhte bereits wenig später durch Rene Röthke. Anschließend rettete aus den Birken mit einer Klasseparade gegen Eric Meloche. Praktisch im Gegenzug keimte bei den Blau-Weißen wieder Hoffnung auf, als Christian Hommel einen Konter abschloss (31.). Sollte doch noch etwas gehen?
Nein! Denn Straubing schlug praktisch sofort zurück und stellte durch Sandro Schönberger den alten Abstand wieder her. Auch in der Folgezeit stand Iserlohn weiter unter Druck. Tore kassierten die Sauerländer zwar bis zur Pause nicht, aber ihnen gelang auch nicht der Anschlusstreffer.
Bitter wurde es dann im Schlussabschnitt mit drei weiteren Gegentoren. Zunächst war Lee Goren zur Stelle (47.). Mit dessen 6:3 war das Match entschieden. Dann erhöhten Eric Maloche (52.) und Justin Mapletoft bei zweifacher Überzahl. Und es hätte sogar noch schlimmer kommen können. Doch Straubing spulte am Ende nur noch sein Pensum herunter.
Der Sieg fiel letztlich auch in der Höhe verdient aus, denn die Tigers waren über 50 Minuten das aktivere, bessere und diszipliniertere Team, zehn gute IEC-Minuten im Mittelabschnitt waren schlichtweg zu wenig, um Zählbares zu verbuchen.
17:48
@5 du pfeife da sehen wir auch gute spiele
15:18
Wenn die Roosters überragend gewinnen schreibt keiner was. Wenn Sie verlieren kommen die Ratten aus den Löchern. Typisch für hier. Naja, die ewigen neider. Wirklich traurig.
11:57
aber alle rennen fleißig in die halle
10:29
Das mit beschränkter Gegner und halbstark wird Euch noch allen vergehen.
01:26
Ich kann die Mannschaft nicht verstehen. Gegen Düsseldorf einzigartig und gegen einen halbstarken Gegner die Hucke voll kriegen.
Iserlohn Roosters ist unberechenbar, leider aber auch negativ!
23:00
die gleiche ******** wie jedes jahr , hätten wir unsere chancen genutzt , mit einem anderen torwart hätten wir etc .... ich kann den müll nicht mehr hören !!!!!
21:58
Da blutet das Rooster-Herz :(:(...und das gegen so einen beschränkten Gegner, was blüht da erst in Berlin, Wolfsburg oder Mannheim ?? Schlimme Befürchtungen....Schade !!